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Ritterkreuzträger August Reuter
Oberleutnant der Reserve, Panzerjäger


August Friedrich Reuter wurde am 27. September 1911 in Weingarten/Karlsruhe geboren.
Über seine gesamte vormilitärische Laufbahn ist nichts bekannt. Als Leutnant der Reserve und Zugführer in der 2./PzJgAbt. 219 der Korpsabteilung C erhielt er am 15. Mai 1944 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Die Abteilung gehörte bis November 1943 zur 183. Infanterie-Division, welche dann aber aufgelöst wurde und in die Korpsabteilung C einfloss. Zum Zeitpunkt der Ritterkreuzverleihung befand sich die Einheit im Verband der 4. Panzerarmee im Raum Brody.
An weiteren Auszeichnungen besitzt Reuter zu diesem Zeitpunkt bereits das Eiserne Kreuz II. und I. Klasse, das Allgemeine Sturmabzeichen, sowie das Verwundetenabzeichen in Silber, die Ostmedaille, das Kriegsverdienstkreuz II. Klasse mit Schwertern und eine Dienstauszeichnung. Weiterhin wurde ihm für die Vernichtung eines Panzerwagens das „Sonderabzeichen für das Niederkämpfen von Panzerkampfwagen durch Einzelkämpfer“ verliehen.
Im weiteren Verlauf des Jahres 1944 kam er dann zur Panzer-Jäger-Abteilung 150 der 50. Infanterie-Division. Hier übernahm er als Chef die 2. Kompanie. Am 20. Januar 1945 fällt der Kommandeur der Abt. Ritterkreuzträger Hauptmann Suhr und Hauptmann Dr. Grünhagen übernimmt die Abteilung.
Zwei Tage später, am 22. Januar 1945, zeichnet sich Reuter bei Bergerbrück erneut aus und erhält am 15. März 1945 die Ehrenblattspange verliehen. Diese Verleihung erfolgt allerdings posthum, da er – bereits zum Oberleutnant d. R. befördert – am 9. Februar 1945 bei Heiligenbeil, möglicherweise auch bei Husschnen, gefallen ist.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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