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847. Eichenlaubträger Eberhardt Rodt
Generalleutnant


Eberhard Rodt wurde am 04. Dezember 1895 in München geboren und entstammte einer alten bayerischen Forstbeamtenfamilie.
Nach der Reifeprüfung am humanistischen Gymnasium in Ansbach meldete sich der 18jährige am 04. August 1914 als Kriegsfreiwilliger beim 2. Ulanenregiment "König" in Ansbach, mit dem er im Verband der bayerischen Kavalleriedivision im Osten und Westen an der Front stand. Am 26.05.1915 wird er zum Leutnant befördert und trägt bei Kriegsende beide Eiserne Kreuze, sowie den bayerischen Militär-Verdienstorden  4. Klasse. Das Verwundetenabzeichen in schwarz erinnert an seine schwere Verletzung bei der Erstürmung des flandrischen Kemmelberges am 25.04.1918.
Nach dem Krieg schließt er sich einem Freikorps an, mit dem er im Raum Naumburg, Nürnberg und München während der Revolutionswirren eingesetzt wurde und wird anschließend in die Reichswehr übernommen, in der er über 10 Jahre in der 2. Eskadron des 17 (bay.) Reiter-Regiments in Ansbach angehörte, davon 6 Jahre als Eskadronschef.
Bei Ausbruch des 2. Weltkrieges war Rodt Oberstleutnant und Kommandeur der I. Abteilung des Kavallerie-Regiments 18 in Stuttgart-Bad Cannstadt.
Als Kommandeur der Aufklärungsabteilung 25 zog er 1939 in den Krieg, mit dieser Einheit nahm er unter anderen die flandrische Stadt Gent und wurde anschließend am 25.06.1940 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Als Kommandeur der 2. Panzergrenadierbrigade drang Oberst Rodt im Herbst 1941 bis in das Weichbild Moskaus vor.
Im Herbst 1942 trug er als Kommandeur der 22. Panzerdivision das Deutsche Kreuz in Gold. Bei den schweren Abwehrkämpfen im Winter 1942/43 führte Oberst Rodt seine Division mit überlegener Ruhe und Entschlusskraft vom Don auf den Mius zurück und leiste darauf folgend am Tschir zähen Widerstand, bis die Division schließlich aufgelöst wurde.
Am 01.03.1943 wird er zum Generalmajor befördert und übernimmt im Sommer 1943 den Oberbefehl über die zunächst in Italien und dann im Westen eingesetzte 15. Panzer-Grenadier-Division. Die Division wurde unter seiner Führung zweimal im Wehrmachtsbericht erwähnt.
Am 01.03.1944 zum Generalleutnant befördert erhielt Eberhardt Rodt am 28.04.1945 als 847. Soldat der Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz.
Im Juni 1946 kehrte er aus britischer Kriegsgefangenschaft zurück und war danach über 10 Jahre als Guts- und Jagdverwalter des Prinzen Konrad von Bayern tätig.
Eberhardt Rodt starb am 15.12.1979 in München und wurde in der Familiengruft in Ansbach beigesetzt

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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