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Ritterkreuzträger Friedrich-Wilhelm von
Rothkirch und Panthen
Generalleutnant

 
Friedrich-Wilhelm von Rothkirch und Panthen wurde am
16.02.1884 in Darmstadt geboren.
Er trat am 24.02.1902 als Fahnenjunker dem Kaiserlichen Heer bei und wurde am
18.08.1903 zum Leutnant im Dragoner-Regiment 8 befördert.
Nach Ende des 1. Weltkrieges wird er in die Reichswehr übernommen, aus der er
am 31.08.1922 als Major ausschied.
Am 01.10.1933 wird er als Major (E) wieder aufgenommen und am 15.10.1935 zum
Oberstleutnant befördert und voll aktiviert. Zunächst übernimmt er am
15.10.1935 den Posten des Kommandeurs der Heeresdienststelle 3 in Oppeln.
Nach der Beförderung zum Obersten, am 01.03.1936, wird er am 12.10.1937
Kommandeur des Infanterie-Regiments 49, mit dem er am Polenfeldzug teilnimmt.
Zuvor war er am 01.08.1939 zum Generalmajor befördert worden.
Nach Ende des Polenfeldzuges wird von Rothkirch und Panthen am 01.11.1939 zum
Kommandeur der 13. Infanteriedivision (mot.) ernannt. Diese kommandiert er
während des Frankreich-Feldzuges. Für das Bestehen seiner Division erhielt er
stellvertretend für seine Soldaten am 15.08.1940 das Ritterkreuz.
Kurz vor Beginn des Feldzuges gegen die Sowjetunion erkrankt er schwer und
wird durch Generalmajor Walter Düvert vertreten. Kurze Zeit später wurde er am
01.08.1941 zum Generalleutnant befördert.
Nach seiner Genesung wird er am 15.06.1942 zum Kommandierenden General der
Sicherungstruppen und Befehlshaber im Heeresgebiet "A" ernannt, den er
bis zum 20.07.1942 behält. Vom 05.10.1942 bis zum 24.11.1942 ist er weiterhin
Befehlshaber im Heeresgebiet "Don".
Sein nächsten Truppenkommando übernimmt er vom 01.04.1943 bis zum 01.10.1943
über die 148. Reservedivision und wird schließlich am 30.11.1943
verabschiedet.
Friedrich-Wilhelm von Rothkirch und Panthen verstarb am 24.12.1953 in Trier.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
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