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Ritterkreuzträger Walter Rubarth
Leutnant, Pioniere

 
Walter Rubarth wurde am 07.06.1913 geboren und kam nach
schulischer und militärischer Ausbildung zur 2. Kompanie des
Pionier-Bataillons 49 (mot.) der 10. Panzerdivision.
Am 13.05.1940 steht die Division bereit die Maas im Raum Sedan zu
überschreiten. Heftige Kämpfe zeichnen sich ab. Bereits im Vorfeld des
Übergangs wird die 1. Kompanie des Pionier-Bataillons 49 (mot.) durch
Artillerie schwer getroffen und verliert fast ihr ganzes Übersetzgerät.
Gegen 16.00 Uhr ist der Angriff geplant, der zunächst im starken Feuer der
gegnerischen Abwehr liegen bleibt. Dem Stosstruppführer der 2. Kompanie
Feldwebel Rubarth gelingt es jedoch zusammen mit 10 seiner Kameraden die 60 m
breite Maas zu durchpaddeln. Dabei müssen sie alles entbehrliche Gerät ins
Wasser werfen. Am Westufer angelangt werden sofort die ersten Bunker
angegangen, um den nachfolgenden Truppen den Übergang zu erleichtern.
Zusammen mit Leutnant Hanbauer von der 2. Kompanie des Schützen-Regiments 86,
dem der Übergang etwas weiter links von Rubarth, geglückte, schufen Rubarth
und seine Männer die Grundlage für den Übergang der 10. Panzerdivision über
die Maas. Gegen Abend wurde der Brückenkopf bis in den Raum Wadelincourt und
Pont Maugis ausgebaut.
Für diese mutige Tat wurden beide zum Ritterkreuz eingereicht.
Unter gleichzeitiger Beförderung zum Leutnant erhält Rubarth zusammen mit
Oberst Fischer, von der Schützen-Brigade 10 als erste Soldaten der Division
das Ritterkreuz.
Leutnant Walter Rubarth fällt am 26.10.1941 bei Gshatsk.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
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