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Ritterkreuzträger Alfred Rutkowski
Hauptmann der Reserve, Aufklärungstruppe

     
Der am 28.12.1913 in Alt
Kiwitten/Ostpreußen geborene Alfred Rutkowski nahm mit dem Infanterieregiment
422 der 126. Infanteriedivision 1941 am Vormarsch im Osten teil, die 126.
Infanteriedivision, am 18.10.1940 aufgestellt, war Anfang 1942 beiden Kämpfen
am Wolchow eingesetzt, hierbei erwarb sich Rutkowski als Leutnant der Reserve
(d. R.) in der 2./IR 422 das Deutsche Kreuz in Gold, das ihm am 25. 3. 1942
verliehen wurde.
1943, inzwischen Oberleutnant d. R., führte er an der Leningrader Front die
Radfahrkompanie der nun in Grenadierregiment umbenannten Einheit.
Am 7. 9. 1943 wurde ihm die Ehrenblattspange des Heeres verliehen und nach
seiner Beförderung zum Hauptmann d. R. war er Kommandeur des
Füsilierbataillons (A. A.) 126 in der 126. Infanteriedivision, die Anfang 1944
im Rahmen des XXVIII. Armeekorps den Rückzug zur Luga und die Kämpfe bei
Pleskau erlebte.
Am 15. 4. 1944 wurde Rutkowski mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Im September des selben Jahres musste sich die Division auf Riga
absetzen, bei diesen schweren Kämpfen fand Rutkowski am 16.9.1944 bei Laeisi
im Raum Modolin/Baltikum den Soldatentod.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
Buchhinweise:
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