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Ritterkreuzträger Burghardt von Saldern-Wilsnack
Major, Grenadiere

Burghardt von Saldern-Wilsnack wurde am 09.03.1916 als 3 von insgesamt 8 Kindern in Breslau geboren.
Nach seiner schulischen Ausbildung macht er eine Lehre als Bankkaufmann und absolviert dann seinen Arbeitsdienst.
Am 22.10.1936 tritt er der Wehrmacht bei und kommt zum II. Bataillon des Infanterie-Regiments 48 als Offiziersanwärter nach Neustrelitz.
Nach dem Besuch der Kriegsschule in München, sowie der Infanterieschule in Döberitz, wird er am 01.09.1838 zum Leutnant in der 5. Kompanie des Infanterieregiments 51 der 18. Infanteriedivision in Liegnitz,  befördert.
Im Polenfeldzug verdient er sich das Eiserne Kreuz II. Klasse und im Westfeldzug das Eiserne Kreuz I. Klasse.
Im Jahre 1942 wird er an der Ostfront zum Oberleutnant befördert  und Kompaniechef im Infanterieregiment 51 im Nordabschnitt der Ostfront.
Im November 1943 erreicht ihn die Beförderung zum Hauptmann, sowie die Ernennung zum Führer des I. Bataillons (mot.) seines Regiments.
Es folgten die schweren Abwehrkämpfe bei Staraja Russa, die Auszeichnung mit dem Deutschen Kreuz in Gold und die Kämpfe um Smolensk, wo er zum ersten mal verwundet wird. Durch diesen Einsatz wird er in das Ehrenblatt des Deutsches Heeres aufgenommen und im Verwundetentransport nach Liegnitz in Schlesien verlegt.
Anfang Juni 1944 wird er Kommandeur des II. Bataillons des Grenadier-Regiments 51 und zum Major befördert. Nach der Abwehrschlacht bei Krasnitza erhält er am 04.05.1944 das Ritterkreuz und die Nahkampfspange in Bronze.
Ende Juni 1944 übernimmt er das Grenadier-Regiment 51. Kurze Zeit später erfolgte die Auflösung des Armeeoberkommandos 12 in die Einzelverbände.
Bei den Kämpfen um Duniki wird Saldern-Wilsnack zum 2. und 3. mal verwundet und wird 2 Tage später gefangengenommen, nachdem die Heeresgruppe Mitte zusammengebrochen war.
Am 01.01.1954 erfolgte seine Freilassung. So wurde er kurz nach seiner Gefangennahme, nebst weiterer Stabsoffiziere nach Krasnogorsk bei Moskau verlegt. Am 31.12.1944 wird er zum Tode verurteilt, was dann jedoch auf 25 Jahre Zwangsarbeit abgemildert wurde und so kam er zurück in ein Zwangsarbeitslager für Kriegsverbrecher, von wo er 1950 nach Stalingrad zum Wiederaufbau verlegt wurde.
Am 23.03.1953 beginnt die Heimreise mit Start in Stalingrad. Am 31.12.1953 überschreitet er die Grenze bei Warta und trifft am 02.01.1954 im Entlassungs-Lager in Friedland ein.
Am 01.05.1955 arbeitet er im öffentlichen Dienst und tritt am 01.02.1957 der Bundeswehr bei. Am 19.10.1960 wird er dort zum Oberstleutnant befördert und verabschiedet sich am 31.03.1972 in den Ruhestand.
Burghardt von Saldern-Wilsnack starb im Alter von 86 Jahren.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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