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Ritterkreuzträger Bruno Schmelzinger
Feldwebel, Infanterie

Bernd Schmelzinger wurde am 31.1.1922 in Mannheim geboren und nahm als Angehöriger des Infanterieregiments 544 der 389. Infanteriedivision am Russlandfeldzug (ab 22.6.1941) teil.
Charkow, die Kalmückensteppe und der Donbogen waren seine Stationen auf dem Weg nach Stalingrad, wo Schmelzinger am 3.10.1942 verwundet wurde.
Nach seiner Genesung kam er während der Rückzugsgefechte bei Tscherkassy und Dünaburg zum Einsatz, im Raum um Dünaburg gelang es Schmelzinger am 19.7.1944, ohne jede Verbindung zu seinen rechten und linken Nachbarn 12 Stunden lang russische Angriffe auf seine MG-Stellung abzuwehren, danach schlug er sich mit drei Kameraden zur neuen HKL durch. Für diesen Abwehrerfolg wurde er als Unteroffizier am 10.9.1944 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Bei seinem letzten Einsatz vor der Danziger Westerplatte im März 1945 zum dritten Mal verwundet, war er in ein Lazarett nach Dänemark verlegt worden, nach Kriegsende entließen ihn die Engländer nach Heide/Schleswig-Holstein.

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