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Ritterkreuzträger Josef Schneider
Oberfeldwebel, Grenadiere

     
Josef Schneider wurde am 09.August 1912
geboren und trat bereits 1934 der deutschen Wehrmacht bei.
Somit nahm er am 2. Weltkrieg von Anfang an teil. Er erwirbt schon nach kurzer
Zeit aufgrund persönlicher Tapferkeit beide Eisernen Kreuze.
Mit der Führung des Sturmzuges der 5. Kompanie des Grenadierregiments 521 der
296. Infanteriedivision beauftragt, werden seine ihm untergegeben Soldaten an
verschiedenen Brennpunkten der Ostfront eingesetzt.
Im April 1942 erhält er das Deutsche Kreuz in Gold und wird im Juli 1942 im
Ehrenblatt des Heeres genannt. Im Herbst des gleichen Jahres erhält er die
Nahkampfspange.
Im November 1943 unternimmt er mit einer handvoll Männer einen Gegenangriff
und kann, obwohl 2-fach verwundet, die alte Hauptkampflinie zurückgewinnen.
Bei einem darauf folgenden erneuten Angriff des Gegners wird er erneut
verwundet und kommt mit einem Lungensteckschuss ins Lazarett.
Für seine vorbildliche Haltung und seiner Tapferkeit wird ihm am 18.01.1944
das Ritterkreuz, als Oberfeldwebel und Führer des Sturmzuges der 5. Kompanie
des Grenadier-Regiments 521, verliehen. Nach seiner Genesung wird es ihm am
07.02.1944 in Würzburg überreicht.
Nach dem Krieg übernimmt er eine kleine Schlosserei und baut diese zu einem
angesehenen mittelständischen Unternehmen, das heute seine Söhne führen, aus.
Josef Schneider starb am 27.01.2004 in Würzburg.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
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