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Ritterkreuzträger Richard Schramm
Oberwachtmeister, Sturmartillerie

17.07.194230.11.1941

Richard Schramm wurde am 08.07.1913 in Langburksdorf bei Neustadt im Bezirk Dresden geboren.
Am 28.03.1933 tritt er, in der Laufbahn eines Berufs-Unteroffiziers, der 7. Batterie des Artillerie-Regiments 4 in Dresden bei. Hier wird er am 01.08.1938 zum Wachtmeister befördert. Es folgt am 15.08.1940 die Versetzung zum Artillerie-Lehr-Regiment nach Jüterbog und am 01.10.1940 die Beförderung zum Oberwachtmeister.
Mit Aufstellung der Sturmgeschütz-Abteilung 202 wird er am 19.09.1941 zu dieser Einheit versetzt, mit der er am Ostfeldzug teilnimmt.
Am 12.12.1942 wird die Sturmgeschütz-Abteilung ohne Nennung der Nummer im Wehrmachtsbericht, zusammen mit der 78. Infanterie-Division, im Rahmen der Kämpfe südwestlich Kalinin genannt. Bei der Division war am 11. und 12.12.1942 eine kritische Lage entstanden. Bei diesen Kämpfen zeichnete sich neben Schramm auch der Wachtmeister Amling von der 3. Batterie aus.
Am 23.12.1942 wird Richard Schramm als Oberwachtmeister und Geschützführer des Geschützes "Alligator", in der 1. Batterie der Sturmgeschütz-Abteilung 202, als Teil der 5. Panzerdivision, aufgrund des Abschusses von 30 Panzern, mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet. Bei den Kämpfen im Raum Rshew hatte Schramm allein an einem Kampftage 12 gegnerische Panzer vernichtet.
Nach einer Verwundung am 15.03.1943 und der anschließenden Heilung im Lazarett, kommt er zur Sturmgeschütz-Ersatz-und-Ausbildungs-Abteilung 500.
Später (17.06.1944) wieder zur Sturmgeschütz-Abteilung 202 versetzt, wird er im Laufe der 2. Kurlandschlacht als vermisst gemeldet. Aus bisher unerklärlichen Gründen hatte Schramm seinen Kampfwagen verlassen und wurde dadurch schwer verwundet. Das weitere Schicksal ist nicht geklärt.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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