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309. Eichenlaubträger Josef Schreiber
Oberfeldwebel, Infanterie


 

Josef Schreiber wurde am 24.12.1919 geboren.
Nach der Mittleren Reife und der Ableistung seiner Arbeitsdienstzeit ging Josef Schreiber am 14. August 1938 freiwillig zur 7. Kompanie des Infanterie-Regiments 14 in Konstanz.
Nach dem Westfeldzug wurde er am 11. Oktober 1940 zum Unteroffizier befördert.
Beim Vormarsch in Rußland übernahm Schreiber nach dem Ausfall seines Zugführers zeitweise das Kommando über den Zug und konnte mit diesem einen russischen Gegenangriff abschlagen. Für diese Leistung erhielt er am 18. September 1941 das EK I. Er blieb auch weiterhin Zugführer in der 4./IR 14. Es gelang ihm, nördlich von Orel eine beherrschende Höhe mit zwei Zügen Infanterie über die Nacht gegen starke russische Angriffe zu halten, wofür ihm am 31. März 1943 das Ritterkreuz verliehen wurde.
Am 1.Juli 1943 folgte seine Beförderung zum Oberfeldwebel. Er war zur 7./IR 14 zurückgekehrt und nahm mit dieser an der Kursker Offensive teil. Bei diesen Angriffen gelang es Schreiber mit seinem Zug, mehrere Bunker zu erobern. Am 14. August 1943 übernahm er nach dem Tod des Kompaniechefs die nur noch 30 Mann starke 7. Kompanie. Nachdem er seinen Zug bei der 4. Kompanie wieder übernommen hatte, gelang es ihm in mehreren Gegenstößen, eingebrochene russische Kräfte zurückzudrängen. Für diese Leistungen erhielt er am 5. Oktober 1943 das Eichenlaub.
Ende 1944 wurde Schreiber zur Kriegsschule V nach Posen kommandiert und dort Ausbilder. Mit den etwa 2000 Fahnenjunkern wurde auch Schreiber der anrückenden Roten Armee entgegengeworfen. Bei den Kämpfen um Posen gilt Fahnenjunker-Oberfeldwebel Schreiber seit dem 1. Februar 1945 als vermisst.

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