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135. Schwerterträger Friedrich Schulz
General der Infanterie

  
 
Friedrich Schulz wurde am 15.10.1897 in
Nettkow/Schlesien geboren und trat als Kriegsfreiwilliger am 19.09.1914 dem
Feld-Artillerie-Regiment 54 bei.
Am 26.06.1916 erhält er die Beförderung zum Leutnant als Soldat des
Infanterie-Regiments 58.
Später in die Reichswehr übernommen wird er am 01.02.1939 zum Oberstleutnant
befördert und versieht ab dem 01.09.1939 seinen Dienst beim OKW.
Am 20.04.1940 wird er Chef des Generalstabes des XXXXIII. AK mit dem er am
Frankreich- und später am Russlandfeldzug teilnimmt. Betraut mit diesem Posten
erhält er als Oberst i.G. am 29.03.1942 das Ritterkreuz.
Mit der Bildung des Kessels von Stalingrad wird er am 27.11.1942, seit dem
01.07.1942 Generalmajor, Chef des Generalstabes der Heeresgruppe Don.
Nach der Umbenennung der Heeresgruppe Don in Heeresgruppe Süd wird Schulz am
01.03.1943 Kommandeur der
28. Jäger-Division, die er bis zum 27.11.1943 anführt. Bereits am
01.07.1943 hatte er die Beförderung zum Generalleutnant erhalten.
Er wird daraufhin als Kommandierender General mit der Führung des III.
Panzerkorps beauftragt, die er am 09.01.1944 abgab. Für die hier geleistete
Abwehrarbeit wird er am 20.03.1944 als Generalleutnant und Führer des III.
Panzerkorps mit dem 428. Eichenlaub ausgezeichnet.
Seit dem 08.02.1944 Kommandierender General des LIX. Armeekorps erhält er am
23.03.1944 das Kommando über das XXXXVI. Panzerkorps. Hier wird er am
01.04.1944 zum General der Infanterie befördert. Zwischenzeitlich übernahm er
das Kommando des XLVI. Panzerkorps.
Am 25.07.1944 wird er Oberbefehlshaber der 17. Armee und am 26.02.1945 mit den
Schwertern zum Eichenlaub ausgezeichnet.
Am 02.04.1945 bekam er den Oberbefehl über die Heeresgruppe G und noch am
06.05.1945 übernimmt er den Oberbefehl über die Heeresgruppe Süd und gerät
schließlich am 08.05.1945 in amerikanische Gefangenschaft, aus der er 1946
entlassen wird.
Friedrich Schulz starb am 30.11.1976 in Freudenstadt.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
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