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Ritterkreuzträger Manfred Schulz
Major, Grenadiere

 
Manfred Schulz wurde am 24.
Januar 1913 in Elbing/Westpreußen geboren.
Im Jahre 1933 trat er als Fahnenjunker in das Infanterie-Regiment 9, auch „Graf
9“ genannt, in Potsdam ein. Nach seiner Beförderung zum Leutnant wurde er
zum Grenz-Infanterie-Regiment 122 versetzt und dort der 5. Kompanie zugeteilt.
Bei Kriegsbeginn war er Oberleutnant und Kompaniechef der 5./IR 122 der 50.
Infanterie-Division. Spätestens im Juli 1941 war er dann Chef der 3./IR 122
und trat im Februar 1942 kurzzeitig die Nachfolge von Hauptmann Kobe als 1.
Ordonnanzoffizier der 50. ID an.
Er verließ dann die Division, wurde wahrscheinlich mit RDA vom 1. Februar 1942
(403a) zum Hauptmann befördert und war spätestens ab 1944 Kommandeur des I./GR
23 der 11. Infanterie-Division. Hier wurde ihm am 5. Mai 1944 die
Ehrenblattspange des Heeres verliehen, nachdem er im Ehrenblatt des Heeres
genannt worden war. Die Division kämpfte zu dieser Zeit an der Narwa im Rahmen
des XXVI. AK der Armee-Abteilung Narwa.
Am 10. September 1944 wurde ihm dann mit gleichem Dienstgrad und
Dienststellung das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Zu Kriegsende
war er Regimentskommandeur bzw. -führer in der 21. Infanterie-Division, unter
Umständen des GR 24.
1956 wurde er in die Bundeswehr übernommen und übernahm die Kommandeursstelle
des Grenadierbataillons der Kampfgruppe B2 in der Wittigkaserne zu Kassel.
Danach wurde er Taktiklehrer an der Offiziersschule des Heeres in München. Von
1970 bis 1973 war er Taktiklehrer über den Erdkampf für die Flugzeugführer der
Luftwaffenschule in Fürstenfeldbruck. Sein letzter Dienstgrad war
Oberstleutnant (Bw). Andere Quellen weisen ihn auch als Oberst , mit einem
Ausscheidungsdatum vom 31. März 1970, aus.
Am 25. September (ein andere Quelle gibt auch Oktober an) 1988 verstarb
Manfred Schulz in München. Er hinterließ seine Frau, eine Tochter und zwei
Söhne.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
Buchhinweise:
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