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Ritterkreuzträger Otto Schwarzer
Oberstleutnant, Infanterie

18.05.194223.08.194011.06.194023.05.194207.09.194217.12.1942

Otto Rudolf Schwarzer wurde am 18.09.1906 in Deutsch-Jamke Kreis Falkenberg Oberschlesien als Sohn eines Reichsbahnsekretärs geboren. Sein Wohnort war Lossen Kreis Brieg.
Nach einer Zimmermannslehre ging er 1927 auf die Polizeischule Frankenstein und kam als Wachtmeister der Schutzpolizei zur 3. Polizeibereitschaft nach Breslau. Im Jahre 1935 trat er zur Wehrmacht über und begann den 2. Weltkrieg mit dem Dienstrang eines Oberfeldwebels beim Infanterie-Regiment 173, der 87. Infanteriedivision..
Am 02.01.1940 zum Oberleutnant befördert verdient er sich am 11.06.1940 im Frankreichfeldzug das Eiserne Kreuz II. Klasse, als Soldat des Infanterieregiment 187 der 87. Infanteriedivision. Noch im August erhält er das Eiserne Kreuz I. Klasse.
Mit Beginn des Ostfeldzuges steht auch Oberleutnant Schwarzer in den schweren Kämpfen im Mittelabschnitt der Front. Er steht dabei im Vorfeld von Moskau und wird am 01.02.1942 zum Hauptmann befördert. Es folgen Kämpfe um Rshew, Newel und Witebsk bei denen er sich unter anderem das Deutsche Kreuz in Gold verdient und am 01.02.1942 zum Bataillonskommandeur ernannt wird.
Als Hauptmann und Kommandeur des I. Bataillons des Infanterie-Regiments 187 erhält er am 06.10.1942 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.
Anfang Juli 1943 erhielt er die Beförderung zum Major im Grenadier-Regiment 5, der 14. Infanteriedivision und trug ab dem 26.08.1943 die Nahkampfspange in Bronze.
Nach der Versetzung zur Heeresgruppe Nord, bzw. Kurland folgte am 01.12.1944 die Beförderung zum Oberstleutnant Am 12.04.1945 wird er rückwirkend mit der Führung des Grenadier-Regiments 376 der 225. Infanteriedivision beauftragt und kapituliert so im Mai 1945 im Raum Kurland.
Laut eines Fernschreibens vom 25.02.1945 wurde das Gren.Rgt. 367 aufgelöst, jedoch handelte es sich hierbei um das Gren.Rgt. 333, was in einem Fernschreiben vom 04.03.1945 korrigiert wurde.
Otto Schwarzer starb am 13.05.1976 in Hannover.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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