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474. Eichenlaubträger Johann Schwerdfeger
Oberfeldwebel, Jägertruppe


Johann Schwerfeger wurde am 24.11.1914 in Plein bei Wittlich in der Pfalz geboren. Er gehörte in den Jahren 1935 bis 1937 zum Infanterie-Regiment 84 und kam mit Beginn des Polenfeldzuges zur 3. Kompanie des Infanterie-Regiments 186 der 73. Infanterie-Division.
Im Juni 1942 kam er vom Jäger-Ersatz-Bataillon 75 zum Jäger-Regiment 228 der 101. Jägerdivision. Mit ihr kämpfte Schwerdfeger im Donezbecken bei Isjum und verfolgte den Gegner bis zum Don. Man kämpfte um Rostow und bei Maikop im Kaukasus, zog sich über den Kuban und über die Taman-Halbinsel nach Saporoshje und Berislaw zurück.
Am 17.05.1943 erhielt er als Feldwebel und Zugführer in der 1. Kompanie des Jäger-Regiments 228 das Ritterkreuz.
Im April 1944 bewies Schwerdfeger beim Ausbruch aus dem Hube-Kessel persönliche Tapferkeit. Er wurde dabei schwer verwundet und wurde frontuntauglich. Für seine Taten bei diesem Ausbruch erhielt er am 14.05.1944 das Eichenlaub zum Ritterkreuz.

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