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Ritterkreuzträger Julius Serck
Oberwachtmeister der Reserve, Sturmgeschütztruppe

    
Julius Serck wurde am 01.04.1917 in
Avendorf/Schleswig-Holstein geboren und absolviert vom 04.04. bis zum
20.09.1937 die Arbeitspflicht beim RAD. Kurze zeit später tritt er am
02.10.1937 der 1. Batterie des Artillerie-Regiments 30 in Rendsburg bei. Er
wechselt dort am 01.10.1938 in die 3. Batterie und nimmt so am Polen- und
Frankreich-Feldzug teil.
Am 10.02.1941 trat er zurück zur Artillerie-Ersatz-Abteilung 158 nach
Rendsburg und meldet sich am 10.08.1941 zur Sturmartillerie. Seine Umschulung
erhält er im "Adolf-Hitler-Lager" in Döberitz.
Mit Ende der Ausbildung wird Serck am 10.02.1942 zur Sturmgeschütz-Abteilung
209 an die Krim-Front versetzt, wo er sich im Einsatz erfolgreich bewährte.
Am 15.08.1943 verlegt die Abteilung nach Tours/Frankreich. Von dort wird Serck
am 25.12.1943 zur Sturmgeschütz-Brigade 300 (F) an die Ostfront versetzt. Dort
zeichnet er sich als Oberwachtmeister und Zugführer in der 3. Batterie besonders aus.
Ende Januar 1945 war er mit 6 Sturmgeschützen, zusammen mit der gepanzerten
Gruppe Major Malzahn im Rahmen der 20. Panzer-Division
im oberschlesischen Industriegebiet bei Sossnowitz ostwärts von Kattowitz eingesetzt worden.
Dort konnte er eine wichtige Straßenkreuzung halten und so den Rückzug anderer
Einheiten entscheidend decken. In den zwei Tage dauernden Abwehrkämpfen
konnten 8 russische Panzer vernichtet und dem Feind schwere Verluste zugefügt
werden. Allerdings wurde die Kampfgruppe dabei in der Ortschaft Preiswitz
eingeschlossen. Mit dem Geschütz Serck an der Spitze gelang es der Kampfgruppe
nach sechsstündigem Kampf und schwersten Verlusten für den Gegner am Morgen
des 28.01.1945 in Richtung Nikolai auszubrechen. Die Gruppe Maltzahn erlitt
dabei kaum Verluste. Dafür wurde Serck am 23.03.1945 als Oberwachtmeister und
Zugführer des 3. Zuges in der 3. Batterie der Sturmgeschütz-Brigade 300 (F),
nach 32 Panzerabschüssen, mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
I Zuge der Verleihung des Ritterkreuzes erhielt er am 01.04.1945 Urlaub bzw.
wird im Lazarett Fehmarn behandelt.
Mit dem 08.06.1945 wird er auf dem eigenen Bauernhof interniert und
schließlich am 24.07.1945 in Eutin entlassen.
Zu
seinen weiteren Auszeichnungen gehörte das Allgemeine Sturmabzeichen mit der
Einsatzkahl "50" und das Goldene Verwundetenabzeichen.
Julius Serck starb am 24.02.1999 in Landkirchen/Fehmarn.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Gefreiter |
01.10.1938 |
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Medaille Winterschlacht im Osten |
19.06.1942 |
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Unteroffizier |
15.10.1939 |
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Eisernes Kreuz II. Klasse |
01.08.1942 |
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Wachtmeister |
22.10.1942 |
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Allgemeines Sturmabzeichen |
11.08.1942 |
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Oberwachtmeister |
06.08.1944 |
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Eisernes Kreuz I. Klasse |
01.05.1943 |
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Verwundetenabzeichen in Schwarz |
07.11.1943 |
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Verwundetenabzeichen in Silber |
??? |
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Verwundetenabzeichen in Gold |
??? |
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Allgemeines Sturmabzeichen Stufe II |
17.02.1945 |
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Allgemeines Sturmabzeichen Stufe II |
31.03.1945 |
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Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes |
23.03.1945 |
EHRE SEINEM
ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
Buchhinweise:
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