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Ritterkreuzträger Werner Seeber
Unteroffizier, Panzerjäger

 
Der spätere Ritterkreuzträger Werner Seeber
wurde am 02.Dezember 1918 in Blankenhain/Thüringen geboren und rückte 1939 zu
dem Panzerjägern in Marburg ein.
Mit diesen nahm Seeber vom Truppenübungsplatz Wildflecken aus am
Frackreichfeldzug teil.
Seit dem beginn des Russlandfeldzuges war Werner Seeber immer an den
Brennpunkten eingesetzt.
Als Obergefreiter und Richtschütze vernichtete er am allein 9 schwere Panzer
und schoss etliche kampfunfähig, wodurch die Einkesselung des
Grenadierregiments 952, in deren Verband Seebers 14. Kompanie kämpfte,
verhindert werden konnte, bei diesem Einsatz schwer verwundet kam er in ein
Lazarett. Dort wurde ihm am 16.04.1944 das Ritterkreuz verliehen.
Den weiteren Kriegsverlauf erlebte Seeber im Lazarett und kam erst kurz vor
der Kapitulation zu einem Ersatztruppenteil nach Osnabrück. Die Entlassung
ohne Kriegsgefangenschaft erfolgte durch die Engländer.
Nach dem krieg fand der Porzellandreher eine Anstellung im heimatlichen
Porzellanwerk. Nach kurzer Zeit verlor er diese Arbeitsstelle jedoch und fand
einen Arbeitsplatz als Gleisbauer bei der Reichsbahn.
Der Ritterkreuzträger Werner Seeber starb am 25.01.2001 in
Blankenhain/Thüringen.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
Buchhinweise:
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