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Ritterkreuzträger Karl Selinger
Feldwebel der Reserve, Gebirgsjäger



Karl Selinger wurde am 4. 2. 1920 in Hornstein/Österreich geboren und war am 1. 9. 1940 in die Wehrmacht eingetreten.
Er nahm mit dem Gebirgsjägerregiment  85 (5. Gebirgsjägerdivision) am Feldzug gegen Griechenland (1941) und an der Einnahme der Insel Kreta (Mai/Juni) teil.
Als Feldwebel der Reserve (d. R.) und Zugführer in der Stabskompanie/Gebirgsjägerregiment 144 folgten für ihn Ende 1944 Einsätze während der Kämpfe in Ungarn.
Das Gebirgsjägerregiment 144 war im Verband des XX1X. Armeekorps innerhalb der Heeresgruppe Süd eingesetzt, während der Abwehrschlacht am Flusslauf der Theiß zeichnete sich Selinger durch große Tapferkeit und eigenen Entschluss besonders aus, worauf ihm am 12.12.1944 das Ritterkreuz verliehen worden war.
Zu seinen weiteren Auszeichnungen gehörten die Nahkampfspange, das Ärmelband Kreta, sowie zwei Ehrenzeichen zum Niederkämpfen von feindlichen Panzerkampfwagen. Dies waren ein Josef Stalin-Panzer und ein T-34 die er mit Panzerfäusten zum einen aus 30m und zum anderen aus 15m Entfernung vernichten konnte.
Nach dem Krieg diente er im österreichischen Bundesheer weiter und erreichte dort den Dienstgrad eines Obersten.

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