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Ritterkreuzträger Franz Siebert
Oberfeldwebel, Panzerjäger

  
Franz Siebert wurde am 17.03.1915 in
Gelsenkirchen geboren und diente im 2. Weltkrieg in der 3. Kompanie der
Panzerjäger-Abteilung 306 der 306. Infanteriedivision an der Ostfront.
Ende 1943 war die 306. Infanteriedivision in schwere Kämpfe im Raum
nordöstlich Kriwoi Rog verwickelt. Hier stand die 3. Kompanie der
Panzerjägerabteilung 306 in der Nähe des Dorfes Marjewka. Siebert führte dort
2 Selbstfahrlafetten an.
Eines morgens griffen sowjetische Einheiten mit Panzerunterstützung an und
Sieberts Geschütze eröffneten das Feuer. nach einem harten ringen schoss man 3
gegnerische Panzer ab. Etwas später versuchten 2 Panzer und ein Sturmgeschütz
erneut Sieberts Position zu erobern, was mit der Vernichtung des
Sturmgeschützes endete. Die beiden Panzer zogen sich daraufhin zurück.
Erneut kurze Zeit später griffen 200 Mann mit Panzerunterstützung an. Siebert
und seine Gruppe erhöhten ihre Anstrengungen und schalteten wieder 2 Panzer
aus. Doch nun machte sich langsam die sinkende Munition bemerkbar. Weiterhin
zog sich Siebert immer mehr an den Rand des Dorfes zurück, um so einer
möglichen Einkreisung zu entgehen. Im Fortlaufen der Schlacht wurden noch
einmal 3 T-34 angeschossen.
Doch nun gingen den Selbstfahrlafetten die Munition aus, was Siebert jedoch
nicht daran hinderte, mittels Handgranaten und Maschinenpistole gegen den
Feind zu stürmen. Dies gab den beiden Geschützen die Gelegenheit sich
zurückzuziehen.
Für diese Tat und der damit verbundenen Vernichtung der russischen Panzer
wurde Oberfeldwebel Siebert als Zugführer in der 3. Kompanie der
Panzerjäger-Abteilung 306 am 09.07.1944 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Nach Kriegsende arbeitete er fortan als Schreinermeister.
Auf die Frage was er sich selber als Soldat hoch anrechnet, antwortete er "Dass
ich die, mit denen ich loszog, auch wieder mit nach Hause brachte."
Franz Siebert starb am 17.01.1999.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
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