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Ritterkreuzträger Johann Sinnhuber
General der Artillerie

  
Johann Sinnhuber wurde am 27.03.1887 in
Wilkoschen in Ostpreußen geboren und trat als Fahnenjunker am 14.04.1907 in
die Kaiserliche Armee ein. Am 18.08.1908 kam er als Leutnant zum
Feld-Artillerie-Regiment 52, mit dem er am 1. Weltkrieg teilnahm.
Mit Ende des Krieges in die Reichswehr übernommen wurde er am 01.10.1933 zum
Oberstleutnant befördert und erhält in der neuen Wehrmacht am 01.10.1934 des
Posten des Artillerie-Kommandeurs 21 und ab dem 01.03.1938 den des
Artillerie-Kommandeurs 18.
Am 01.04.1939 zum Generalmajor befördert erhält er am 21.05.1940 das Kommando
über die
28. Infanterie-Division. Mit dieser Division nimmt er am Russlandfeldzug
teil und kämpft unter anderem im Raum Smolensk und Moskau. Dabei wird die
Division schwer angeschlagen und wird aus diesem Grund Ende 1941 nach
Frankreich verlegt und dort in eine Leichte Infanteriedivision umgewandelt.
Für die schweren Kämpfe der Division erhält Sinnhuber am 05.07.1941 das
Ritterkreuz. Nach Umwandlung der Division in eine Jäger-Division im Juli 1942
gibt er das Kommando am 01.05.1943 ab und wird am 10.07.1943 Kommandierender
General des LXXXII. Armee-Korps.
Das Kommando gibt er am 01.09.1944 wieder ab und wird in die Führerreserve
versetzt, bis er am 01.05.1945 Kommandierender General des
Verteidigungsbereichs Hamburg-Bremen wird.
Vom 18.05.1945 bis zum 08.05.1945 befindet er sich erneut in der
Führer-Reserve.
Johann Sinnhuber starb am 23.10.1974.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
Buchhinweise:
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