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Ritterkreuzträger Günter Stettin
Oberstleutnant, Infanterie

   
Günter Stettin wurde am 09. 02.1912 in
Havelberg/Kreis Westprignitz (Mark Brandenburg) geboren.
Am 01.04.1932 trat er als Fahnenjunker in das 2. preuß. Pionierbataillon 2 in
Stettin ein.
In den Jahren 1933 und 1934 besuchte er die Infanterieschule Dresden und die
Pionierschule München.
Im Oktober 1934 wurde er Leutnant im Pionier-Bataillon 20 in Hamburg-Harburg.
Es folgten Verwendungen als Nachrichtenoffizier und Bataillons-Adjutant.
1937 wird er zum Oberleutnant befördert und dient ab Oktober 1939 als
Regimentsadjutant beim Kommandeur der Pioniere XVII und danach beim
Pionier-Regiments-Stab z.b.V. (mot.) 620.
1940 nimmt Stettin als Kompaniechef im Panzer-Pionier-Bataillon 37 am
Frankreichfeldzug teil, dort erfolgte die Beförderung zum Hauptmann.
Es folgten Einsätze als Pionier-Lehrer und Aufstellungsleiter der
Truppenpionierzüge der Panzerdivisionen an der Panzerschule Wünsdorf.
Im Jahre 1941 wird Stettin Abteilungsleiter beim Stab des OKH-Nord beim
dortigen General der Pioniere.
Zwischen 1942 und 1944 war er Kommandeur des Panzer-Pionier-Bataillons 92 und
dann Führer des Panzer-Grenadier-Regiments 112 der 20. Panzerdivision.
Seit Juni 1943 Major erhält Stettin als Kommandeur des
Panzer-Pionier-Bataillon 92 am 14. Februar 1944 das Ritterkreuz.
Später erfolgte die Verwendung im Heerspersonalamt, Arbeitsgemeinschaft
Pioniere, in der dortigen 5. Abteilung.
1945 wurde Stettin als Kampfkommandant des "Festen Platzes"
Lübben/Spreewald verwundet und im April in Hannover-Münden zum Oberstleutnant
befördert worden.
Nach zweimaliger Flucht aus der Gefangenschaft war Stettin als kaufmännischer
Holzkaufmann in Goslar tätig. und arbeitete von 1958 bis 1976 im Bundesamt für
Zivilschutz in Bonn.
Günter Stettin starb am 16.02.2001.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
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