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Ritterkreuzträger Karl Strecker
Generaloberst

25.01.1943

Karl Strecker wurde am 20.09.1884 in Radmannsdorf als Sohn eines Offiziers geboren und besuchte nach seiner schulischen Ausbildung das Kadettenkorps bis er am 14.06.1905 als Leutnant zum Ordens-Infanterie-Regiment Nr.. 152 nach Marienburg kam. Hier wurde er später Adjutant beim II. Bataillon.
Während des 1. Weltkriegs wird er Regimentsadjutant, Kompaniechef und Bataillonskommandeur und kommt in den Stab der Eisenbahn-Transport-Abteilung "West" und wird 1. Generalstabsoffizier der 121. Infanteriedivision. Mit Ende des Krieges kehrt er zu seinem Regiment nach Marienburg zurück.
Als Major verlässt er am 03.01.1920 die Reichswehr und kam zur Sicherheitspolizei die jedoch schon bald aufgelöst wurde, worauf er zur Schutzpolizei nach Münster wechselte. Später kam er nach Potsdam und Berlin.
Er wurde dann Kommandeur der Polizeischule Münster, wo er am 02.03.1932 zum Polizei-Oberstleutnant und am 01.04.1933 zum Obersten befördert wurde.
Seit dem 01.04.1934 Generalmajor kam er als Kommandeur zur Landespolizei-Inspektion Nord nach Stettin. Hier wird er am 14.06.1935, als nunmehriger Soldat der Wehrmacht, Kommandeur der Heeresdienststelle 1.
Am 01.04.1937 wird er Kommandeur des Infanterie-Regiments 4 in Kolberg und kommt am 10.11.1938 als Infanterie-Kommandeur 34 nach Idar-Oberstein.
Mit Beginn des Krieges wird er als Generalmajor Kommandeur der 79. Infanteriedivision, die er am 12.01.1942 abgibt. Zwischendurch wird er am 01.06.1940 zum Generalleutnant befördert. Er nahm so an den kämpfen in Polen, Frankreich und Russland teil. In jene zeit fällt auch die Verleihung des Ritterkreuzes am 26.10.1941.
Am 01.04.1942 erfolgte seine Ernennung zum General der Infanterie und die Ernennung zum kommandierenden General des XVII. Armeekorps am 02.04.1942.
Bereits am 01.06.1942 wird er Kommandierender General des XI. Armeekorps mit dem er am 02.02.1943 in Stalingrad kapitulierte und in russische Gefangenschaft geriet, aus der er erst am 09.10.1955 zurückkehrte. Noch am ß2.ß2.1943 soll er per Funk zum Generalobersten befördert worden sein.
Bis zu seinem Tod, war er nun Ehrenvorsitzender des Traditionsverbandes der 79.ID. 
Karl Strecker starb am 10.04.1973 in Riezlern in Österreich.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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