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Ritterkreuzträger Helmut Strojek
Oberfeldwebel, Infanterie

    
Helmut Strojek wurde am 15.01.1915 in
Soldau/Ostpreussen geboren.
Am 02.11.1937 erfolgte seine Einberufung zur 4. Kompanie des
Infanterieregiments 3.
Als Obergefreiter und Führer eines schweren Granatwerfertrupps nahm er am
Frankreichfehlzug teil und als Unteroffizier am Russlandfeldzug, wo seine
Einheit im Nordabschnitt eingesetzt wurde.
Nach einer Verwundung wurde er im Juli zur Neuaufstellung der 38.
Infanterie-Division nach Amsterdam versetzt.
Mit dieser Division kämpfte er im März 1943 im Donezgebiet, wo er sich die
Nahkampfspange in Bronze verdiente.
Am 06.06.1943 wurde er zum Feldwebel befördert und führte nun einen schweren
Granatwerferzug an.
Nach der Neuaufstellung der 276. Grenadierdivision in Frankreich kam Strojek
in der Normandie zum Einsatz. Hier zeichnete sich Strojek als Zugführer in der
4./Grenadierregiment 986 besonders aus, wodurch er zum Erwerb des
ritterkreuzes eingereicht wurde.
Als Oberfeldwebel inzwischen mit der Nahkampfspange in Silber ausgezeichnet
gerät er am 22.02.1945 in amerikanische Gefangenschaft. Das Ritterkreuz bekam
er nachträglich am 17.03.1945 verliehen.
Helmut Strojek verstarb am 19.11.1999 in Berlin.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
Buchhinweise:
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