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717. Eichenlaubträger Walter Süß
Oberfeldwebel, Grenadiere

    
Walter Süß wurde am 24.12.1916 in Lindenau
bei Aue in Sachsen geboren. Nach der Ableistung des Arbeitsdienstes
absolvierte er ab 1937 die militärische Ausbildung beim Infanterie-Regiment
48. Innerhalb der 12. Infanterie-Division nahm er am Polen- und
Frankreichfeldzug teil.
Im Russlandfeldzug kämpfte er innerhalb der Heeresgruppe Nord an der Düna und
in Demjansk. Dort stand er bis zum März 1943 in schweren Abwehrkämpfen.
Ab Herbst 1943 wurde Süß zur Stabskompanie des Grenadier-Regiments 273 der 93.
Infanterie-Division versetzt. Mit ihr nahm er an den schweren Abwehrkämpfen um
Opotschka teil und erhielt dafür, als Feldwebel, am 09.06.1944 das
Ritterkreuz.
Nach Bereinigung eines feindlichen Einbruches erhielt er als Oberfeldwebel und
Zugführer am 25.01.1945 das Eichenlaub zum Ritterkreuz.
Walter Süß gilt seit März 1945 in Kurland als vermisst.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
Buchhinweise:
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