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Ritterkreuzträger Rudolf Suhr
Hauptmann, Panzerjäger

 
Rudolf Otto Paul Suhr wurde am 10. November 1908 in
Bergedorf bei Bremen geboren. Über sein Leben bis zum Ausbruch des zweiten
Weltkriegs ist leider nichts bekannt! Es ist jedoch sicher, dass er bereits weit
vor Kriegsausbruch Angehöriger der Wehrmacht war.
Kurz nach Beginn des Krieges ist er ab Ende Oktober 1939 beim Stab der
Panzer-Abwehr-Abteilung 72 eingesetzt. Diese Abteilung wurde mit Wirkung vom 23.
Oktober 1939 für die 72. Infanterie-Division in Bremen aufgestellt. Irgendwann
im Verlauf des Jahres 1940 wird er in die Stabskompanie der
Panzerjäger-Abteilung 342 versetzt. Vermutlich geschieht dies mit Aufstellung
der Abteilung im Oktober/November 1940. Die Abteilung gehört zur 342.
Infanterie-Division, welche aus Teilen der 72. und 79. Infanterie-Division
aufgestellt wurde.
Mit der Abteilung erlebt er die schweren Kämpfe der 342. ID bei der Heeresgruppe
Mitte, insbesondere bei Rshew. Er ist inzwischen Oberleutnant. Ab dem 1. Februar
1944 ist er im Stab der Panzerjäger-Abteilung 337 der 337. Infanterie-Division
eingesetzt. Die Division befindet sich im Frühjahr und Sommer 1944 bei der 4.
Armee der Heeresgruppe Mitte und wird hier im Rahmen der Sowjetischen
Sommeroffensive schwer angeschlagen. Die Reste werden zur Divisionsgruppe 337
zusammengefasst.
Nach der Neuaufstellung der 50. Infanterie-Division übernimmt Suhr die
Panzerjäger-Abteilung 150 im August 1944. Er ist inzwischen im Besitz beider
Eiserner Kreuze. Nach der erfolgreichen Wiedereroberung Goldaps Anfang November
1944 versuchen sowjetische Entsatztruppen die in der Stadt eingekesselten
Sowjets zu entsetzen. Hierzu wurden auch Panzerverbände herangezogen, welche von
Suhr und seiner Abteilung empfangen wurden. Nachdem 42 Panzer brennend vor den
deutschen Stellungen liegen geblieben waren, gaben die sowjetischen Truppen auf.
Am 20. Januar 1945 fällt Hauptmann Rudolf Suhr bei Gumbinnen/Ostpreussen bei
einem Bombenangriff, er ruht auf dem Soldatenfriedhof Gusev. Etwa einen Monat
später wird ihm am 18. Februar 1945 posthum das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes
verliehen. Er ist damit der 25. Inhaber dieser Auszeichnung der 50.
Infanterie-Division. Ihm folgen sollen noch
Oberst Gerhard Giesen und
Hauptmann Walter von der Heiden.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Leutnant |
??? |
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Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes |
18.02.1945 p.m. |
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Oberleutnant |
??? |
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Eisernes
Kreuz II. Klasse |
??? |
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Hauptmann |
??? |
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Eisernes
Kreuz I. Klasse |
??? |
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Buchhinweise:
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