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Ritterkreuzträger Heinrich Telkemeyer
Hauptmann der Reserve, Artillerie

   
Heinrich Telkemeyer wurde am 20.11.1905 in
Lübbecke/Westfalen geboren und kam 20 Jahre später am 01.10.1925 zur
Rekrutenausbildung in die 4. Kompanie des Artillerieregiments 6 nach Minden.
Am 01.01.1931 erfolgte seine Beförderung zum Unteroffizier und er wurde selbst
Ausbilder in dieser Einheit.
Als Wachtmeister wurde Telkemeyer dann 1934 zur 5. Kompanie des
Artillerieregiments 19 nach Hildesheim versetzt.
Im Jahr 1938 kam er als Leutnant der Reserve als Batterie- und
Beobachtungsoffizier zur 1./Artillerieregiment 19. Zusammen mit dieser Einheit
nahm Telkemeyer am Polenfeldzug teil und erwarb sich am 05.10.1939 das EK II.
Ab 01.04.1940 Oberleutnant der Reserve, wird er Chef der 3. Kompanie des
Artillerie-Regiments 295 (295. Infanteriedivision) in Russland.
1942 übernahm er als Hauptmann die 10. /Artillerieregiment 323 der 323.
Infanterie-Division.
Nach Ausheilung einer Verwundung wurde er zur Artillerie-Ersatzabteilung 215
nach Straßburg kommandiert, danach in die Führerreserve der Heeresgruppe Mitte
und danach in den "Sonderstab Panther" als Ia (1. Generalstabsoffizier).
Ab dem 27.08.1943 zum Führer der IV. Abteilung des Artillerieregiments 172
ernannt, als deren Kommandeur Telkemeyer am 28.10.1944 das Ritterkreuz
überreicht bekam.
Bei den Rückzugskämpfen im Osten wurde er am 17.01.1945 durch Bauschuss schwer
verletzt und geriet so in russische Gefangenschaft. Dort kam es im November 1948
im Lager "E-Werk" in Lemberg zu einem Unfall an dessen Folgen Heinrich
Telkemeyer starb.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
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