Ritterkreuzträger
Hans Tröger
Generalleutnant



Hans Tröger wurde am 29.08.1896 in Plauen geboren.
Als Fahnenjunker trat er am 01.05.1915 der Kaiserlichen Armee bei und wurde am
30.05.1916 zum Leutnant im Pionier-Bataillon 9 befördert.
Als Major in der Wehrmacht gehörte er im seit dem 30.11.1938 zum Chef der
Schnellen Truppen, des Generals der Panzertruppen Guderian. Tröger selbst war
dort, als Adjutant dem Höheren Kavallerieoffizier, dem Oberst Freiherr von
Waldenfels, zugeteilt.
Am 01.12.1939 wird er zum Oberstleutnant befördert und übernimmt am 25.06.1940
das Kommando über das Kradschützen-Bataillon 64. Hier wird er am 01.06.1941
zum Obersten befördert.
Am 20.12.1941 wird er Kommandeur des Schützen-Regiments 103 und nach seiner
Beförderung zum Generalmajor, am 01.03.1942, Kommandeur der Schule für
Abteilungs- und Bataillonskommandeure bis zum 10.11.1942.
Am 30.11.1942 übernimmt Tröger die Führung der 27. Panzerdivision und wird ab
dem 28.02.1943 Kommandeur der Schulen der Panzertruppen.
Vom 20.11.1943 bis zum 10.05.1944 ist er Kommandeur der 25. Panzerdivision.
Zuvor war er am 01.11.1943 zum Generalleutnant befördert worden.
Im Feldzug gegen Russland übernimmt er kurzzeitig die Führung der 17.
Panzerdivision und erhält dafür am 04.05.1944 das Ritterkreuz des Eisernen
Kreuzes.
Nachdem er am 25.05.1944 das Kommando über die 13. Panzerdivision übernahm
geriet er nach den schweren Abwehrkämpfen im Raum Kischinew in sowjetische
Gefangenschaft. Bereits Ende August wurde die 13. Panzerdivision derart
abgenutzt, das sie über nicht einen Panzer mehr verfügte. Nachdem die Division
in Rumänien zerschlagen wurde, rettete sich Hans Tröger zusammen mit einem
weiteren General und ca. 200 bis 300 Mann über die Donau auf bulgarisches
Gebiet. Dort wurden die Männer interniert und am 09.09.1944 an sowjetische
Truppen übergeben. Erst am 10.10.1955 kehrte Tröger aus der Gefangenschaft
zurück.
Hans Tröger verstarb am 21.01.1982 in Schwangau.