Ritterkreuzträger
Rudolf Veiel
General der Panzertruppe







Rudolf Veiel wurde am 10.12.1883 in Stuttgart geboren und trat am 04.04.1904,
als Fahnenjunker, dem Ulanen-Regiment 19 bei u d wird hier am 18.08.1905 zum
Leutnant befördert.
Mit Beginn des 1. Weltkrieges wird Veiel Chef einer Eskadron des
Württembergischen Reserve-Dragoner-Regiments, wo er bis zum Kriegsende bleibt.
Im Mai 1919 tritt Veiel dem Württembergischen Freiwilligenkorps bei und kommt
dann am 01.10.1920 zum Reiter-Regiment 18 der Reichswehr. Seit dem 01.06.1923
Eskadronchef im Reiter-Regiment 10 wird er dort am 01.03.1927 zum Major
befördert. Im gleichen Jahr wird er Adjutant der 3. Kavallerie-Division und
betraut mit diesem Posten am 01.04.1931 zum Oberstleutnant befördert.
Am 01.11.1932 wird er zum Kommandeur des Reiter-Regiments 18 ernannt und dort am
01.12.1933 zum Obersten befördert. Seinen nächsten Posten tritt er am 01.10.1935
als Kommandeur der Schützen-Brigade 2 an, wo er am 01.01.1937 zum Generalmajor
befördert wird.
Am 01.02.1938 zum Kommandeur der 2. Panzer-Division ernannt, führt er diese durch
Polen, Frankreich, Griechenland und Russland. Für seine Divisionsführung in
Polen und Frankreich erhält Rudolf Veiel am 03.06.1940 das Ritterkreuz zum
Eisernen Kreuz. Noch vor Kriegsbeginn war Veiel am 01.10.1938 zum
Generalleutnant befördert worden.
Nach der Abgabe seiner Division am 17.02.1942 wird er Kommandierender General
des XXXXI. Panzerkorps und wird hier am 01.04.1942 zum General der Panzertruppe
befördert. Später Kommandierender General des XXXXVIII. Panzerkorps, erhält er
am 28.09.1942 den Posten des Chefs des Auffangstabes "Mitte", den er bis
zum 10.06.1943 besetzt.
Am 01.09.1943 zum Kommandierenden General des stellvertretenden Generalkommando
V, sowie zum
Kommandeur des Wehrkreises V in Stuttgart ernannt, wird Veiel am 16.04.1945 in
die Führerreserve des OKH versetzt. Gegen Kriegsende gerät er in amerikanische
Gefangenschaft, aus der er am 12.05.1947 entlassen wird.
Rudolf Veiel verstarb am 19.03.1956 in Stuttgart.