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Ritterkreuzträger Paul Völckers
General der Infanterie, Infanterie

  
Bereits im Ersten Weltkrieg Offizier und
hoch ausgezeichnet, gehörte Völckers später zur Generalität der Wehrmacht.
Als Generalleutnant war er ab 10. 12. 1941 während der schweren Rückzugskämpfe
an der Russa Kommandeur der 78. Sturmdivision.
Für die während der Schlacht im Raum Gshatsk erzielten Erfolge wurde ihm am 1.
4. 1942 das Deutsche Kreuz in Gold verliehen.
Von September bis Dezember 1941 hatte die Division im Verband des XXXIX.
Armeekorps (AK) der 9. Armee im Ghatsk-Sektor Stellungskrieg geführt. Für
seine Führungsleistungen war Völckers am 11. 12. 1942 mit dem Ritterkreuz
ausgezeichnet worden.
Am 8. 4. 1943 hatte er nach schweren Gefechten bei Dmitrowsk und
Malo/Archangelsk die Führung der aufgefrischten und neugegliederten Division
abgegeben, er wurde danach Kommandeur des Panzergrenadierregiments 115 der 15.
Panzerdivision und nahm mit diesem im Rahmen des XIV. Panzerkorps (General
Hube) an den Kämpfen auf Sizilien sowie auf dem italienischen Festland teil.
Am 1. 9. 1943 erfolgte seine Beförderung zum General der Infanterie.
1944 Kommandierender General des XXVII. AK, geriet er in russische
Gefangenschaft und starb dort am 25.1.1946.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
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