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Ritterkreuzträger Alfred Wenz
Oberleutnant der Reserve, Grenadiere

        
Alfred Wenz wurde am 01.12.1919 in Berghausen bei
Karlsruhe als Sohn des Maschinenschlossers Emil Wenz und seiner Frau Luise, geb.
Stolz, geboren. Dort besuchte er auch die Volksschule und trat am 27.08.1939 der
1. Schützen-Ersatz-Kompanie des Infanterie-Ersatz-Bataillons 109 bei.
Nach erfolgte Grundausbildung kommt Wenz ab dem 02.12.1939 in die 9. Kompanie
des Infanterie-Regiments 305 der neu aufgestellten 198. Infanterie-Division. Bis
zu seiner Versetzungen folgt nun die Ausbildung im Divisionsrahmen im
Protektorat.
Wenz wechselt anschließend am 11.02.1940 in die 1. Kompanie des
Infanterie-Ersatz-Bataillons 111. Nach nur sechs Tagen erfolgte dann die
Versetzung in die 1. Kompanie des Infanterie-Ersatz-Bataillons 380 nach Brünn.
Von dort kommt Wenz am 06.08.1940 in die 9. Kompanie des Infanterie-Regiments
435 der 215. Infanterie-Division in die Vogesen. Zunächst verbleibt die Division
in Frankreich und verlegt erst im Dezember 1941 an die Ostfront in den Raum
Tichwin. Wenz wird dort im Frühjahr 1942 verwundet und vom 05.04. bis zum
07.06.1942 der 1. Genesenden-Kompanie des Infanterie-Ersatz-Bataillons 435
zugeteilt. Von dort kommt er anschließend in die 2. Kompanie des
Infanterie-Ersatz-Bataillons 435, bzw. ab dem 12.09.1942 des
Infanterie-Ersatz-Bataillons 390.
Wenz besucht dann vom 12.10. bis zum 16.12.1942 den 11.
Offiziers-Anwärter-Lehrgang an der Schule VIII für Offiziers-Anwärter der
Infanterie in Hannover und wird daraufhin dem Grenadier-Ersatz-Bataillon 435
zugeteilt.
Damit kommt er vom 16.03. bis zum 25.03.1943 in die Führer-Reserve der
Heeresgruppe Nord und wird dort anschließend der 1. Kompanie des
Grenadier-Regiments 435 zugeteilt. Während seiner Zeit in dieser Kompanie wird
er mehrmals als Scharfschütze eingesetzt. So weist der Divisionsbefehl Nr. 82
vom 23.06.1943 für die Angehörigen der Kompanie insgesamt 36
Scharfschützenerfolge aus. Davon erhielt allein Leutnant Wenz 17 zugesprochen.
Am 15.10.1943 wechselt er in die 11. Kompanie, wobei er ab dem 27.03.1944 zum
Führer der Kompanie ernannt wird. Es folgte dann am 13.06.1944 die Versetzung in
die 7. Kompanie des Regiments. Ob er bereits mit der Versetzung zum Chef der
Kompanie ernannt ist unklar, zumindest übernimmt er diesen Posten kurz darauf.
Als solcher wird er am 19.09.1944 im Kampf schwer verwundet und verstarb
schließlich am gleichen Tag bei der San-Kompanie 2/215 in Torne bei Bauska in
Lettland an der Schwere der Verwundungen.
Alfred Wenz ruht heute auf der Kriegsgräberstätte in Riga-Beberbeki (Lettland) -
Endgrablage: Block 1 - unter den Unbekannten.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Schütze |
27.08.1939 |
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Deutsches Schutzwallehrenzeichen |
01.11.1939 |
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Oberschütze |
01.12.1940 |
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Eisernes Kreuz II. Klasse |
19.02.1942 |
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Gefreiter |
01.06.1941 |
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Infanterie-Sturmabzeichen in Bronze |
01.04.1942 |
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Unteroffizier |
01.07.1942 |
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Medaille Winterschlacht im Osten |
18.08.1942 |
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Feldwebel O.A. und gleichztg. Ernennung zum Leutnant |
15.12.1942 m. Wirk. v. 01.12.1942 |
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Scharfschützenabzeichen |
??? |
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Oberleutnant der Reserve |
01.05.1944 |
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Scharfschützenabzeichen in Silber |
??? |
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Hauptmann der Reserve |
01.09.1944 p.m. |
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Eisernes Kreuz I. Klasse |
01.01.1944 |
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Verwundetenabzeichen in schwarz |
07.04.1944 |
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Nahkampfspange in Bronze |
12.04.1944 |
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Ehrenblattspange des Heeres |
17.05.1944 |
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Nahkampfspange in Silber |
20.08.1944 |
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Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes |
21.09.1944 p.m. |
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