Ritterkreuzträger Paul Weber
Leutnant der Reserve, Grenadiere

![]()
![]()
![]()
![]()
Paul Weber wurde am 26.05.1914 in Herdorf, Kreis Altenkirchen geboren. Nach dem Ableisten des Arbeitsdienstes war er von 1936 bis 1938 Angehöriger des Infanterie-Regiments 115 in Worms unter dem damaligen Kommandeur Oberst Völckers.
Als Unteroffizier der Reserve nahm er am Polenfeldzug teil und wurde im Frankreichfeldzug zum Feldwebel der Reserve befördert.
Als Oberfeldwebel der Reserve und Zugführer in der 10. Kompanie des Infanterie-Regiments 508 erhielt er am 31.01.1942 das Deutsche Kreuz in Gold und wurde zum Leutnant der Reserve befördert.
Am 09.07.1943 zeichnete er sich als Führer der 9. Kompanie, bei einem Gegenangriff südlich von Orel, besonders aus. Er warf den eingebrochenen Feind im Bataillonsabschnitt mit nur wenigen Kräften aus den eigenen Linien heraus und setzte sofort einen Gegenstoß an, wodurch er mehrere beherrschende Punkte und Höhen zurückeroberte. Für diese Tat wurde er am 27.07.1943 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.