483. Eichenlaubträger Ferdinand Wegerer
Oberfeldwebel, Panzergrenadiere

Ferdinand Wegerer wurde am 09.08.1917 in Neusiedl/Niederösterreich geboren und trat nach seiner Schulausbildung der 1. Schwadron des Kavallerie-Regiments 10 der 4. Leichten Division bei, mit der er in den Polenfeldzug zog.
Anfang Januar 1940 erfolgte die Umbenennung in 9. Panzerdivision und die Feldzüge in Frankreich, auf dem Balkan und ab Sommer 1941 im Süd- und Mittelabschnitt der Ostfront.
Die Division wurde im Sommer 1943 im Raum Kursk eingesetzt und musste in der Folge schwere Abwehrkämpfe im Raum südlich Wjasma bestehen. Hier bewies  Wegerer als Unteroffizier und Zugführer in der 1. Kompanie des Panzergrenadier-Regiments 10 besondere Tapferkeit und erhielt dafür am 08.10.1943 das Ritterkreuz.
Mitte März 1944 steht die Division im Raum Nikolajew. Hier verhindert Wegerer durch energisches Eingreifen mittels eines Gegenangriffes das Einschließen einer ganzen Divisionsgruppe. Hierfür wird er am 04.06.1944 als Feldwebel und Zugführer in der 1. Kompanie des Panzergrenadier-Regiments 10 mit dem Eichenlaub ausgezeichnet.
Kurze Zeit später zum Oberfeldwebel befördert nimmt er an den Kämpfen an der Westfront teil, wird im Herbst 1944 schwer verwundet und erlebt das Kriegsende im Lazarett in Steyr/Österreich.
Ferdinand Wegerer starb am 08.12.1999 in Pernitz/Niederösterreich.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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Danke Bernhard