Ritterkreuzträger Paul Weiß
Unteroffizier, Grenadiere

Paul Weiß wurde am 29. Juni 1913 als Sohn des Lokomotivführers Josef Weiß in Lanz bei Neustadt a. d. WN. geboren. Nach der Schule erlernt er das Schuhmacherhandwerk, welches er 1929 erfolgreich beendet. Trotz des erlernten Berufes übernimmt er lieber das elterliche Anwesen in Reiersdorf.
Zu Beginn des Krieges 1939 wird er einberufen. Das Ritterkreuz erhält er am 16.09.1943, als Gruppenführer 6.Kompanie/Grenadierregiment 481.
Durch seinen Einsatz Mitte September 1943 war es gelungen, einen russischen Angriff westlich Wjasma aufzuhalten. Der Obergefreite Weiß ließ sich hierbei von Panzern "überrollen" um anschließend die nachrückende sowjetische Infanterie mit Maschinengewehrfeuer zu belegen. Nach Abwehr eines weiteren Angriffs durch Weiß, gelang es deutschen Sturmgeschützen die von Ihrer Infanterie getrennten sowjetischen Panzer abzuschießen. Der nun erste Ritterkreuzträger des Kreises Weiden-Neustadt wurde außerdem zum Unteroffizier befördert. Beim anschließenden Heimaturlaub wurde er aufgrund dieser Leistung feiernd empfangen und erhielt vom Ortsgruppenleiter ein Ölgemälde, das das Anwesen seiner Eltern zeigt.
Kurz vor Kriegsende wird Unteroffizier Paul weiß gefangengenommen. Er kommt in ein Lager bei Urjupinsk, einer Stadt in der Wolgaregion, wo er am 25.04.45 verstirbt.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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Danke Belisar