Ritterkreuzträger Josef Wiechoczek
Oberleutnant der Reserve, Infanterie

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Josef Wiechoczek wurde am 18.11.1915 in Oberschlesien geboren und trat im November 1937 in die 13. Kompanie des Infanterieregiments 28 in Oppeln ein. Es folgten Einsätze in Polen und Frankreich als Unteroffizier und Kompanietruppführer und schließlich der Russlandfeldzug.
Mittlerweile in der 5. schweren Kompanie der 8. Jägerdivision erlebte er die Kämpfe um Bialystok, Witebsk, Smolensk, Demjansk und an der Karpatenfront. Dort bekam er als Kommandeur der 5. Kompanie des Jägerregiments 28 am 09.12.1944 das Ritterkreuz überreicht.
Bei Kriegsende kam er in amerikanische Gefangenschaft und lernte das berüchtigte Lager Bad Kreuznach kennen.
Nach dem krieg arbeitet er in der Holzbranche zunächst in der Sowjetisch Besetzten Zone aus der er jedoch samt Familie im Jahre 1959 floh und in Westdeutschland Geschäftsführer eines Sägewerkes wurde.
Von 1971 bis 1979 übernahm er die Leitung eines Altenheimes in Bad Säckingen.
Josef Wiechoczek starb am 05. Januar 1999 in Bad Säckingen und wurde am 08. Januar beigesetzt.EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE