Ritterkreuzträger Alois Windisch
Generalmajor

Alois Windisch wurde am 03.02.1892 in Bad Fischau/Österreich geboren und besuchte die Infanterie-Kadettenanstalt in Wien-Breitensee, wo er als Jahrgangsbester abschloss. Es schließt sich der Besuch der Maria-Theresia Militär-Akademie in Wiener-Neustadt an, wo er am 18.08.1913 zum Leutnant und Zugführer in der 9. Kompanie des Infanterie-Regiments 14 in Linz,  ernannt wird.
Mit Ausbruch des Krieges verlegt er nach Galizien und wird Adjutant des ersten Marschbataillons seines Regiments. Etwas später erhält er im September das Kommando über die 9. Kompanie.
Während des Krieges dreimal verwundet verbleibt er bis zum Ende der Auseinandersetzungen bei seinem Infanterie-Regiment 14.
Er wird am 01.05.1915 zum Oberleutnant befördert und erhält am 15.01.1917 das Kommando über die  MG-Kompanie des X./Infanterie-Regiments 14, welches in nun Italien eingesetzt war.
Im November liegt Windisch mit seinen Soldaten im Raum Primolano und Asiago, wo er entscheidend in den Kämpfen um Monte Tondarecar und Monte Miela eingriff. Verwundet verbleib er bei seinen Männern bis der Sieg errungen war.
Für diese Leistung wurde er am 11.12.1925, als 192. Soldat, mit dem Ritterkreuz des Maria-Theresia Ordens ausgezeichnet.
Nach seiner Genesung übernimmt er das Kommando über die MG-Kompanie des I./IR 14 bis zum Kriegsende.
Er verbleibt in der neues österreichischen Armee und wird am 01.01.1921 zum Hauptmann, am 01.06.1925 zum Stabshauptmann, am 19.07.1928 zum Major und am 08.09.1932 zum Oberstleutnant befördert.
Zur Zeit des Anschlusses an das Deutsche Reich war er Oberst und Taktiklehrer eines Offiziers-Lehrgangs.
In die Wehrmacht, als Oberst und Kommandeur des Gebirgsjäger-Regiments 139, übernommen erwirbt er sich am 20.06.1940 das Ritterkreuz als Oberst und Kommandeur des Gebirgsjäger-Regiments 139 für die schweren Kämpfe um Narvik.
Mit Beginn des Feldzuges gegen Sowjetrussland verlegt sein Regiment an die Eismeerfront und besteht dort die harten Kämpfe, bis er im März 1942 das Kommando abgibt und bis Januar 1943 den Posten des Kommandeurs der Kriegsgefangenen im Bezirk Kirowograd wahrnimmt.
Anschließend wird er Kommandeur des Grenadier-Regiments (kroat.) 383, der 373. Infanterie-Division und am 01.07.1943 zum Generalmajor befördert.
Vom 16.2.bis 10.4.1944 ist er stellvertretender Kommandeur der 292. Infanteriedivision und ab 30.07.1944 Führer der 281. Sicherungs-Division.
Am 09.10.1944 übernimmt er das Kommando über die die 264. Infanterie-Division auf dem Balkan. Nach seiner Beförderung zum Generalmajor im März 1945 stand er an der Spitze des Sonderstabes der Heeresgruppe A und geriet hier bei Kriegsende in russische Gefangenschaft, von wo aus er an Jugoslawien ausgeliefert wird. Er erhält hier zwanzig Jahre Kerkerhaft ohne eine jegliche Anklage, kommt jedoch bereits 1953 wieder frei.
Alois Windisch starb am 28.12.1958 in Wiener Neustadt.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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