441. Eichenlaubträger Heinz Wittchow von Brese-Winiary
Oberst, Panzergrenadiere

24.12.1941 (40/71)24.06.194024.10.1939Oktober 194023.03.1944

Heinz Wittchow von Brese-Winiary wurde am 13.01.1914 in Dresden geboren. Der Name von Brese-Winiary geht auf den Ur-Ur-Grossvater zurück, der als Festungsinspekteur an der Höhe Winiary bei Posen, im jahre 1856 eine neue Art von Festung baute, wofür er den Adelstitel erhielt.
Er trat im April 1934 dem Infanterie-Regiment 10 in Dresden bei und wurde dort am 01.05.1936 zum Leutnant befördert. Er gehörte zunächst zur 7. und später zur 8. Kompanie, bzw. wurde weiterhin Nachrichten-Offizier des II. Bataillons
Zum Bataillonsadjutanten ernannt, wird er im Mai 1939 Bataillonsadjutant und nimmt am Polen- bzw. Frankreich-Feldzug teil.
Im Russland-Feldzug seinem Regiment treu geblieben, wird er im März 1942 zum Hauptmann befördert und übernimmt die 6. Kompanie.
Nachdem er dann Chef der 2. Kompanie des Panzergrenadier-Regiments 108 wurde, ist er Chef der "Kampfgruppe Brese" in der Zeit vom 14.12.1942 bis 22.02.1943 im Kampfraum Tschir-Donezbogen. Die Kampfgruppe bestand aus verschiedenen Truppenteilen und hatte in etwa die Stärke eines Regiments.
In den Kämpfen wurden immer wieder kritische Lagen behoben, eingebrochener Gegner umgangen, zurückgeworfen und vernichtet. Die Kampfgruppe hielt sich dabei im Dezember 1942 im dichten Waldgelände ostwärts Kostowskoj auf und wurde dann Eingreifreserve der Korpsgruppe Mieth. Im besonderen Masse schlug sich die Kampfgruppe beim Gegenstoß ostwärts Kar Beljanski an der Bjelaja. Ende Januar 1943 stieß von Brese von Nowotscherkassk am Tusloff aus, gegen eingebrochenen Feind in der Don-Niederung vor und verhinderte so, die frühzeitige Räumung der Manytsch-Stellung. Für diese Kämpfe wurde dem Hauptmann von Brese, in seiner Dienststellung als Kommandeur des I. Bataillons des Panzergrenadier-Regiments 108, der 14. Panzerdivision, am 15.05.1943 das Ritterkreuz verliehen.
Später zum Major befördert wird die Kampfgruppe von Brese (Reste PzGren.Rgt. 108, PzAA 14, II./PzAR 4 und eine Flakkampfgruppe) am 01.02.1944 in den Tscherkassy-Kessel abgedrängt, wo sie Anschluss an die 389. Infanteriedivision fand. Das PzGrenRgt. 108 hatte westlich Pissarimka immer wieder durch Flankenstöße versucht den Kessel zu öffnen. Auch der persönliche Einsatz von Breses führte schließlich am 23.03.1944 zum Vorschlag für das Eichenlaub zum Ritterkreuz, das er am 06.04.1944 als Major und Führer des Panzer-Grenadier-Regiments 108, erhielt.
Nach der Beförderung zum Oberstleutnant, am 01.04.1944 und zum Oberst am 01.09.1944 übernimmt er das Kommando über das Panzer-Füsilier-Regiment "Grossdeutschland", das er bis zur Kapitulation am 18.02.1945 befehligte.
Während der Gefangenschaft, wurde sein Name auf von Brese gekürzt, wodurch es schwierig wurde ihm Post zuzusenden.
Nach seiner Freilassung übernimmt von Brese 1956 die Namensänderung und nennt sich fortan Heinz von Brese.
Als solcher verstarb er am 03.12.1995 in Freiburg im Breisgau.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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