Quelle: A4

61. Eichenlaubträger Hans Freiherr von Wolff
Oberst, Panzerschützen

Hans Freiherr von Wolff wurde am 19.03.1903 in Lindenberg bei Riga (Lettland) geboren und trat als Offiziersanwärter, 1920 dem Deutschen Heer bei. Als Leutnant versieht er seinen Dienst im 1. Preußischen Reiter-Regiment in Tilsit.
Nach seiner Beförderung zum Oberleutnant am 01.02.1930 wird er 1932 zum Chef der Ausbildungsschwadron seines Regiments ernannt. Am 01.04.1937 wird er zum Rittmeister befördert und als Schwadronchef zum Kavallerieregiment 15 nach Paderborn versetzt.
Bei der Aufstellung des Kavallerieschützenregiments 8 wird er zum Chef der 5. Schwadron in Cottbus ernannt. Das Regiment wird am 01.04.1940 in Schützenregiment umbenannt und der 8. Panzerdivision unterstellt.
Freiherr von Wolff erhielt als Hauptmann und Kommandeur des I. Bataillons des Schützenregiments 8 am 13.07.1940 das Ritterkreuz.
Später zum Kommandeur des I. (Panzerbau)-Bataillons des Schützenregiments 28 ernannt erhielt er am 16.01.1942 das Eichenlaub zum Ritterkreuz. Noch am gleichen Tag erhielt er die Führung des Kradschützenbataillons 8, welche durch die Panzeraufklärungs-Abteilung 59 verstärkt wurde, die aufgelöst worden war.
Zum Major befördert wird er zum Kommandeur der Kosakenreiterbrigade 1 der 1. Kosakendivision ernannt und wird zum Oberstleutnant bzw. am 01.11.1943 zum Obersten befördert.
Am 25.04.1944 erhält er das Kommando über die 3.Kavalleriebrigade.
Bei einer Scharfschießübung wird er am 27.06.1944 durch Granatwerferkurzschuss schwer verwundet und stirbt am 28.06.1944 im Heeres-Lazarett Pinsk im Mittelanschnitt der Ostfront.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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Text: Quelle A2