Ritterkreuzträger Willy Zeller
Hauptmann, Infanterie

Am 12. 11. 1913 in Tübingen geboren, begann Zeller seine militärische Laufbahn 1935 im Infanterieregiment 109 der 35. Infanteriedivision. Zuvor diente er in der württembergischen Landespolizei und wurde von dort ins Heer überführt. Mit dem Infanterieregiment 109 nahm er als Zugführer am West- und Ostfeldzug teil.
Nach einem Lehrgang an den Offiziersschulen in Hannover und Döberitz erfolgte 1943, als Leutnant seine Versetzung zum Grenadierregiment 380 in der 215. Infanteriedivision.
Als Leutnant und Führer der 9. Kompanie hielt Zeller mit seinen Männern im Januar 1944 den linken Eckpfeiler seiner Division gegen einen Durchbruchsversuch der Sowjets bei Alexandrowka im Raum Leningrad.
Am 07.02.1944 wurde er dafür mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Zeller blieb noch bis Oktober 1944 als Oberleutnant bei der Division und schied in Kurland infolge Verwundung aus. Zum Hauptmann befördert, war er nochmals im Westen eingesetzt und wurde zum sechsten Mal verwundet. Im Lazarett in Bad Urach geriet er bei Kriegsende in französische Kriegsgefangenschaft, aus der er 1947 entlassen wurde. 
1947 heimgekehrt, begann Zeller dann seine erwünschte Berufslaufbahn als Polizeibeamter, in deren Verlauf er zum Kriminalhauptkommissar und Leiter der Kriminalpolizeistelle Reutlingen aufstieg.
Willy Zeller starb am 09.01.1997.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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