Ernst Peter Zimmermann wurde am 18.03.1915 in Darmstadt geboren. Nach seinem
Abitur studiert er ab 1933 Theologie, Philosophie und Kunstgeschichte. Seinen
Arbeitsdienst absolviert er 1935 um anschließend am 6.4.1936 als Fahnenjunker
bei der Wehrmacht einzutreten. Eingesetzt beim Infanterie-Regiment 36 wird er am
01.01.1938 zum Leutnant befördert und danach zum Infanterie-Regiment 105
versetzt, wo er den Posten eines Zugführers in der 8. (MG) Kompanie übernahm.
Den Kriegsausbruch erlebt er 1939 am Westwall. Am
01.04.1940 erfolgt die Beförderung zum Oberleutnant.
Oberleutnant Zimmermann bildet die
Vorhut seines Regiments während des Westfeldzuges. Hier erhält er für seine Taten am 15.06.1940
das Eiserne Kreuz II. Klasse und anschließend am 28.10.1940 das Eiserne Kreuz 1.
Klasse.
Nach dem Westfeldzug erhält sein Regiment den Marschbefehl um am Balkanfeldzug
mitzuwirken. Während des Feldzuges wird Oberleutnant Zimmermann verwundet und
fällt aus.
Nach seiner Genesung, erfolgt die Versetzung an die russischen Front wo er u.a.
in der Ukraine, bei Perekop und auf der Krim seine Pflicht erfüllt. Am
25.03.1942 erhält er für seinen persönlichen Einsatz bei einem Gegenstoß im
Jaila Gebirge (Krim) das Deutsche Kreuz in Gold. Der am 15.05.1942 zum Hauptmann
beförderte Zimmermann bekommt außerdem das Kommando über das I./IR 105.
Am 15.Oktober 1942 wird das Infanterie-Regiment 105 umbenannt in
Grenadier-Regiment 105 wo auch Hauptmann Zimmermann weiterhin seine Pflicht
erfüllt.
Das Ritterkreuz erhält er am 21.05.1943 (eingereicht am 16.5.1943) für den
verhinderten Durchbruchversuch von zwei russischen Bataillonen und drei Panzern.
Unter seinem Kommando war es gelungen einen Vorstoß der Russen südwestlich von
Orel zu verhindern, hierfür stand ihm lediglich 1 Kompanie zur Verfügung. Durch
geschicktes organisieren und persönlichen Einsatz konnte der Angriff
zurückgeschlagen werden. Selbst der Melder an seiner Seite wird verletzt. Mit
Zimmermann erhalten noch Oberleutnant Prümm und Feldwebel Wernig das
Ritterkreuz. Der nun zum Major (10.07.1943) beförderte Zimmermann nimmt
anschließend an einer Ausbildung zum Generalsstab teil und wird Ib im
Panzergrenadier-Regiment "Feldherrnhalle". Laut Landser wird er seit dem
07.07.1944 westlich Orel vermisst, was jedoch nicht als bewiesen gilt.
Laut Zeitzeugen erlag er in seinem Panzer seinen zuvor erlittenen Verwundungen.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Leutnant |
01.01.1938 (74) |
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Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes |
21.04.1943 |
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Oberleutnant |
01.04.1940 |
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Eisernes Kreuz II. Klasse |
15.06.1940 |
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Hauptmann |
15.05.1942 |
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Eisernes Kreuz I. Klasse |
28.10.1940 |
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Major i.G. |
10.07.1943 |
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Deutsches Kreuz in Gold |
25.03.1942 |
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Nahkampfspange in Bronze |
??? |
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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