Horst Zobel wurde am 06.05.1918 in Bromberg
geboren und trat am 01.10.1936 als Freiwilliger dem Panzer-Regiment 6 in Neuruppin
bei, mit dem er am Einmarsch ins Sudetenland und der Tschechoslowakei
teilnahm.
Mit dieser Einheit stand Zobel dann in Polen, Frankreich und in der Sowjetunion im
Einsatz und diente sich dabei vom Zugführer bis zum Abteilungskommandeur hoch.
Dabei übernahm er zeitweise die Stellungen eines Ordonnanzoffiziers, des
Adjutanten einer Panzer-Abteilung, den Posten eines Kompaniechefs und dann
schließlich das Kommando über eine Panzer-Abteilung.
Nach der Versetzung als Kommandeur einer Panzer-Abteilung zur Panzer-Division
"Müncheberg", erhält er am 14.04.1945 das Ritterkreuz des Eisernen
Kreuzes, zu dem er am 25.03.1945 eingereicht wurde. Er erhielt diese hohe
Auszeichnung für die schweren Abwehrkämpfe zwischen dem 22. und 23.03.1945 im
Raum Golzow-Tucheband in der Oderniederung westlich von Küstrin.
Mit seiner Abteilung rückte er am 15.04.1945 in die Verteidigungsstellungen
ostwärts Seelow ein und erlebte dort den sowjetischen Grossangriff am
16.04.1945 aus dem Oderbruch in Richtung Berlin. In der Folge nahm Zobel mit
seiner Abteilung an den Kämpfen um die Seelower Höhen teil, sowie an den
Rückzugsgefechten auf Berlin. In den Strudel um die Kämpfe in Berlin
hineingezogen, nimmt Zobel am Ausbruch aus Berlin nach westen teil.
Nach dem Krieg studierte er Wirtschaftswissenschaften in Braunschweig und trat
am 22.11.1956 der Bundeswehr bei, wo er zunächst als Hörsaalleiter an der
Schule für Fähnriche und Offiziere Verwendung fand. Weiterhin ist er dann
Taktiklehrer und Inspektionschef an der Panzertruppenschule in Munster.
Ab August 1959 ist er stellvertretender Kommandeur des Panzer-Lehr-Bataillons
und kehrt 1961 wieder als Hörsaalleiter an die Panzertruppenschule zurück.
Es folgte am 23.08.1963 die Verwendung als Kommandeur der
Panzergrenadier-Brigade 2 und ab dem 22.09.1963 verschiedene Aufgaben in der
Heeresrüstung, zuletzt als stellvertretender General und Chef des Stabes der
Heeresrüstung im Heeresamt Köln.
Bis zum Ausscheiden aus dem Bundeswehrdienst im Jahre 1977 war er Inspizient
der Panzertruppe in Köln.
Horst Zobel verstarb am 02.10.1999 und wurde in Weilerswist - Lommersum bei
Bonn beigesetzt.
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Beförderungen |
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Auszeichnungen |
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Leutnant |
??? |
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Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes |
14.04.1945 |
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Oberleutnant |
??? |
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Eisernes Kreuz II. Klasse |
12.06.1940 |
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Hauptmann |
??? |
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Eisernes Kreuz I. Klasse |
??? |
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Major |
20.04.1945 |
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Verwundetenabzeichen in Schwarz |
??? |
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Oberstleutnant (Bw) |
??? |
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Panzerkampfabzeichen Stufe II |
??? |
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Oberst (Bw) |
??? |
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Bundesverdienstkreuz I. Klasse |
??? |
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
