Ritterkreuzträger Niels Bätge
Korvettenkapitän, Schnellboote

11.06.194115.09.194012.01.194130.03.194107.10.1940

Niels Bätge wurde am 19.04.1913 in Reval geboren und trat am 01.04.1931 der Reichsmarine bei, wo er auf dem Segelschulschiff "NIOBE" und dem Leichten Kreuzer "KARLSRUHE" seine seemännische Ausbildung erhält.
Nach der Beförderung zum Fähnrich zur See, am 01.01.1933, wird er am 30.09.1934  auf den Leichten Kreuzer "LEIPZIG" versetzt, wo er am 01.04.1935 zum Leutnant zur See befördert wurde.
Nach einem Katapult-Lehrgang für Bordflugzeuge wird er Ab September 1935 an die Torpedoschule nach Flensburg-Mürwik kommandiert, wird Bätge am 13.10.1936 Kommandant in der 1. Schnellboots-Division.
Am 01.01.1937 zum Oberleutnant zur See befördert, übernimmt er am 01.04.1938 den Posten des Adjutanten der Marinestation Ostsee, wo er am 01.10.1939 zum Kapitänleutnant befördert wurde.
Am 12.10.1939 übernimmt Bätge das Kommando über das Torpedoboot "T-2" und wird als solcher am 13.09.1940 auf Vlissingen-Reede verwundet.
Nach seiner Genesung übernimmt er am 01.10.1940 das Kommando über die 4. Schnellboot-Flottille, die sich zu dieser Zeit, als die jüngste S-Flottille, noch im Aufbau befand. Für die Versenkung von 90.500 BRT durch die Flottille, erhält Bätge am 04.01.1942 das Ritterkreuz, nachdem er bereits am 25.11.1942 namentlich im Wehrmachtsbericht genannt wurde. Bätges 4. S-Flottille verblieb mit dem beginn des Feldzuges gegen die Sowjetunion als einzige S-Flottille im Westen. Die Flottille war zahlenmäßig jedoch gering ausgestattet und verfügte über Boote älteren Bautyps.
Am 08.03.1943 wird er I.O. auf dem Zerstörer "HANS LODY", bzw. am 26.06.1943 Kommandant des Torpedobootes "T-20".
Nach der Beförderung zum Kapitänleutnant am 01.09.1943 erhält Bätge am 25.09.1943 das Kommando über den Zerstörer "Z 35". Der Zerstörer fuhr am 12.12.1944 im Finnbusen auf eine eigene Mine und versank, ebenso wie "Z 36". Niels Bätge sowie 24 Mann der Besatzung konnten sich auf ein Rettungsboot retten. Allerdings erfroren sie bei den extremen Kältegraden und wurden später bei den Aaland-Inseln an Land getrieben.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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