Ritterkreuzträger Fritz Antek Berger
Kapitän zur See, Zerstörerflotte

Fritz Antek Berger wurde am 15.04.1900 in Allenstein/Ostpreußen geboren und trat später der Kriegsmarine bei.
Im Januar 1938 übernahm er das Kommando über den Zerstörer Z8 "BRUNO HEINEMANN" und wurde Im Dezember 1939 als Fregattenkapitän, Führer der 1. Zerstörer-Flottille mit der er vom 06. - 07.01.1940 ein Minenlegeunternehmen in der Themsemündung unternahm. Beteiligt daran waren die Zerstörer "FRIEDRICH ECKOLDT", "ERICH STEINBRINCK" und "FRIEDRICH IHN". Das Ergebnis dieser Unternehmung war die Versenkung des britischen Zerstörers "GRENVILLE" und 6 Handelsschiffe mit einer Tonnage von 21.617 BRT, ein Schiff wurde beschädigt.
Ein weiteres Minenunternehmen vom 09.-10.02.1940 im Shipwash-Gebiet, mit den Zerstörern "FRIEDRICH ECKOLDT", "RICHARD BEITZEN" und "MAX SCHULTZ". Erneut wurden 6 Schiffe mit einer Tonnage von 28.496 versenkt und ein weiteres beschädigt. Weiterhin erfolgten Einsätze beim Kampf um Norwegen, im Speziellen bei Narvik.
Am 04.08.1940 erhält er als Kapitän zur See und Chef der 1. Zerstörer-Flottille das Ritterkreuz.
Noch im Jahr 1940 übernahm Berger die 5. Zerstörer-Flottille mit der er zur Sicherung des Minenlegeunternehmens zur Legung der Minensperre "SW 3" in der nordwestlichen Nordsee eingesetzt wurde. Eingesetzt wurden die Zerstörer "ERICH STEINBRINCK", "PAUL JACOBI" und "KARL GALSTER".
Am 12.02.1942 nimmt die Flottille Bergers am Unternehmen "Cerberus", dem Durchbruch der Schlachtschiffe "SCHARNHORST", "GNEISENAU" und des Schweren Kreuzers "PRINZ EUGEN" durch den Kanal, teil.
Unter Bergers Befehl stehen die Zerstörer "RICHARD BEITZEN", "PAUL JACOBI", "FRIEDRICH IHN", "HERMANN SCHOEMANN" und "Z 25".
Im September 1942 wird Berger Seekommandant Oslofjord, bzw. im Juni 1942 Seekommandant Drontheim, wo er am 08.05.1945 in Gefangenschaft gerät, aus der er am 09.05.1948 entlassen wird.
Fritz Antek Berger verstarb am 27.06.1973 in Bielefeld.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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