Ritterkreuzträger Herbert Berrer
Oberfernschreibmeister, Kleinkampf-Flottille

![]()
![]()
Herbert Berrer wurde am 02.02.1921 in Stuttgart-Botnang geboren und wurde am 01.10.1939 in die 13. Schiffs-Stamm-Abteilung nach Saßnitz einberufen, wo er ab dem 04.04.1940 als Fernschreibgast und Wachgänger seinen Dienst versah.
Am 01.08.1940 zum Fernschreib-Gefreiten und am 01.08.1941 zum Fernschreib-Obergefreiten wird Berrer am 13.10.1941 zum Wachleiter ernannt. Als solcher wird er am 01.12.1941 zum Fernschreib-Maat befördert und übernimmt am 23.08.1942 den Posten eines Lehrgruppenführers.
Danach ist er ab dem 20.08.1943 wieder Wachleiter, unter anderem bei der 9. Torpedoboot-Flottille, wo er am 01.12.1943 zum Feinschreib-Obermaat befördert wird.
Am 02.12.1943 wird er als Einmann-Torpedofahrer in die Kleinkampf-Flottille 361 versetzt und dort am 01.05.1944 zum Oberfernschreibmeister befördert.
Kurz nach der Invasion gelingt es Berrer im Sommer 1944 in Nordfrankreich mehrere Schiffe zu beschädigen, sowie eine wichtige Anlage im Nachschubhafen eines alliierten Flottenstützpunktes in der Kanalzone zu vernichten.
Dafür erhält er am 05.08.1944 das Ritterkreuz als Oberfernschreibmeister und Ein-Mann-Torpedofahrer in der Kleinkampf-Flottille 361. Weiterhin erfolgte am 15.09.44 eine namentliche Nennung in einer Pressemitteilung.
Am 01.03.19 45 ist er aktiver Seeoffiziersanwärter mit dem Einstellungsjahrgang VII/44 und besucht ab dem 01.05.45 einen Fähnrichs-Hauptlehrgang in Flensburg-Mürwik.
Herbert Berrer verstarb am 09.02.1992 in Hamburg.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
Buchhinweise: