Heinrich Eduard Bramesfeld wurde am 24. 06. 1899 in
Gemen bei Borken in Westfalen als Sohn eines Pfarrers geboren.
Bereits ab dem 01.04.1917 bei der Kaiserlichen Marine, befand er sich auf
verschiedenen Schlachtschiffen und wurde nach dem Krieg in Wach- und
Kommandanten-Dienststellungen auf Torpedo- und Minensuchbooten eingesetzt. Dem
schlossen sich verschiedene Dienststellungen als Admiralstabs-Offizier an.
Am 04.10.1937 in das Oberkommando der Kriegsmarine versetzt, übernimmt er am
06.08.1940 den Posten des Chefs der 36. Minensuch-Flottille.
Ab dem 17.02.1941 dann Führer der 1. Sicherungs-Division, bzw. ab dem
10.10.1941 der 2. Sicherungs-Division, wird er als solcher am 28.10.1942
verwundet. Für die Erfolge seiner Sicherungseinheiten, diese hatten über
645.000 BRT geleitet, 34 Artillerie- und Schnellboote vernichtet, 39 Flugzeuge
abgeschossen und über 600 Minen geräumt, am 21.01.1943 als Kapitän zur See das
Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Die Division war für den Seeraum von der Scheldemündung bis St. Malo zuständig.
Das Hauptquartier befand sich in der Nähe von Boulogne im Chateau de
Souverain-Moulin.
Am 05.02.1943 wird er zum Chef des Stabes bei der Sperrwaffen-Inspektion
ernannt und übernimmt am 27.03.1943 den Posten des Führers der 7.
Sicherungs-Division.
Vom 18.05.1943 bis zum 26.03.1944 Chef des Stabes beim Deutschen
Marinekommando in Italien, übernimmt Bramesfeld am 15.05.1944 das Kommando
über das Sperr-Versuchs-Kommando und gerät als solcher am 23.05.1945 in
britische Gefangenschaft, aus der er am 11.03.1946 wieder entlassen wird.
Heinrich Bramesfeld starb am 14. 01. 1992 in München/Bayern.