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387. Eichenlaubträger Fritz Breithaupt
Fregattenkapitän, Minensucher

06.04.194206.04.1942

Fritz Breithaupt wurde am 05.09.1892 in Bromberg geboren und absolvierte zunächst seine schulische Ausbildung.
 Mit Ende dieser Ausbildung trat er 1911 als Kadett der Marine bei. Dort auf großen Kriegsschiffen im Einsatz, wechselt er später freiwillig zur Torpedowaffe. Dort übernimmt er den Posten des Wachoffiziers auf den Booten "S 167", "S 168" und "A 27". Bei Kriegsende gehörte er als Gruppenführer zur 6. Minensuch-Halbflottille.
Im Juni 1920 aus dem aktiven Dienst ausgeschieden, widmete er sich seinem zivilen Leben, bis er zum Kriegsbeginn 1939 als Kapitänleutnant d.R. reaktiviert wurde und die Führung der neuen 14. Minensuch-Flottille übernahm. Mit dieser nahm er an erfolgreichen Einsätze in der Deutschen Bucht, im holländischen Küstenvorfeld, in Nordfrankreich und vor Norwegen teil. Bei Kriegsbeginn bestand die Flottille aus nur 8 Motorfischloggern.
Im Juli 1940 wird Breithaupt durch den Korvettenkapitän Hermann Pfleger abgelöst, um im Juli 1940 die 34. Minensuchflottille zu übernehmen. Diese zuvor als Küstenminensuchflottille Holland aufgestellte Flottille bestand aus holländischen Fischereifahrzeugen. Bereits im September wurde Breithaupt von Korvettenkapitän Kurt Seifert abgelöst, um anschließend die 12. Minensuchflottille zu übernehmen. er wurde damit Nachfolger des Korvettenkapitän Dr. Karl Gebauer. Die Flottille, bestehend aus acht großen Fischereidampfern, führte Sicherungseinsätze in der Nordsee, im holländischen Küstenvorfeld und im Kanal durch. Unter anderem geleitete er viele auch größere Schiffe durch den Kanal. Für seine erfolgreiche Arbeit und die der gesamten Flottille wird Breithaupt am 02.08.1941, als Korvettenkapitän der Reserve und Chef der 12. Minensuchflottille mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Am 01.11.1942 wird die Flottille aufgelöst, wobei die Boote zur 46. Minensuchflottille kommen und die Besatzungen die neue 24. Minensuchflottille aufstellen. Breithaupt wird mit dem Kommando betraut und ebenfalls in den Westraum verlegt. Dort folgen Sicherungsaufgaben im Kanal und im Gebiet der Kanalinseln. Für die auch hier gezeigten außerordentlichen Erfolge, insbesondere der Abwehr von drei Nachtangriffen auf die Kanalinseln, erhielt Breithaupt am 10.02.1944, als Korvettenkapitän der Reserve und Chef der 24. Minensuchflottille das 387. Eichenlaub zum Ritterkreuz.
Im August 1944 dem Seekommandanten der Kanalinseln unterstellt stirbt Fritz Breithaupt am 25.12.1944 bei den Channel Islands bei einem Flugzeugabsturz. Seine Nachfolge trat Kapitänleutnant Carl-Friedrich Mohr an.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Seekadett ??.04.1911 Eisernes Kreuz II. Klasse - 1. WK ???
Fähnrich zur See ??.04.1912 Eisernes Kreuz I. Klasse - 1. WK ???
Leutnant zur See ??.08.1914 Ehrenkreuz für Frontkämpfer ???
Oberleutnant zur See ??.04.1917 Minensuch-Kriegsabzeichen ???
Kapitänleutnant d.R ??.01.1938 Kriegsverdienstkreuz II. Klasse mit Schwertern ???
Korvettenkapitän d.R. ??.09.1940 Eisernes Kreuz II. Klasse ???
Fregattenkapitän d.R. ??.09.1944 Eisernes Kreuz I. Klasse ???
Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 02.08.1941
387. Eichenlaub zum Ritterkreuz 10.02.1944

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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