Ritterkreuzträger Heinrich Dammeier
Stabsobermaschinist, U-Boot-Waffe

Heinrich Dammeier wurde am 09.02.1914 in Beckedorf im Schaumburger Land geboren und trat nach einer Schlosserlehre bei der Reichsbahn, am 01.07.1933 in Hannover in die Reichsmarine ein. Dort durchlief er die technische Laufbahn bis hin zum Stabsobermaschinisten.
Mitglied der Besatzung des Panzerschiffs "DEUTSCHLAND" nahm er am Spanischen Bürgerkrieg teil und erhielt dafür das Spanienkreuz in Silber mit Schwertern.
Nach einer Umschulung kam er als Maschinist auf U-129 und fuhr 3 Jahre lang Einsätze in der Karibik, im Golf von Mexiko, den Westindischen Inseln und vor Kap Hattera.
Nach 725 Seetagen wurde er für seine besonderen Leistungen mit dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet.
Nachdem U-129 im Juli 1944 in Lorient ausgemustert wurde, erhielt Dammeier als erster Obermaschinist überhaupt am 12.08.1944 das Ritterkreuz. Zum Zeitpunkt der Verleihung war Dammeier bereits Mitglied von U-270. Das Boot versuchte im August 1944 nach La Palice durchzustoßen, wurde dabei aber nach nur 3 Tagen von einem australischen Flugzeug versenkt. Dammeier und die Mehrheit der Besatzung überlebte und kam, für 3 Jahre,  in amerikanische Kriegsgefangenschaft.
Nach dem krieg war Dammeier als Hauptwerkmeister bei der Bundesbahn tätig und widmete sich in seinem Ruhestand seinem Garten und seinen Tauben.
Heinrich Dammeier starb am 16. Mai 2001.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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