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223. Eichenlaubträger Karl Dönitz
Großadmiral

Karl Dönitz wurde am 16.09.1891 in Berlin-Grünau als Sohn des Ingenieurs Emil Dönitz, geboren.
Nach seiner schulischen Ausbildung trat er am 01.04.1910 als Seekadett der Kaiserlichen Marine bei und absolvierte seine militärische Grundausbildung und den weiterführenden Dienst bis zum 31.03.1911 auf dem Schweren Kreuzer "HERTHA" und einige Spezialkurse an der Marineschule.
Er wurde dann am 01.10.1912 als Adjutant und Wachoffizier auf den Leichten Kreuzer "BRESLAU" versetzt, wo er am 27.09.1913 zum Leutnant und am 22.03.1916 zum Oberleutnant befördert wurde.
Vom 12.09.1916 bis Dezember 1916 wurde er als Fliegerbeobachter und kurzzeitig als Flugplatzleiter an der Dardanellenfront eingesetzt, um daraufhin eine U-Boot-Ausbildung und einen Artillerie-Lehrgang abzuschließen.
So wurde er am 17.01.1917 Wachoffizier auf dem U-Boot "U 39" und am 01.03.1918 Kommandant auf "UC 27" und später auf "UB 68"´, wo er am 04.10.1918 in englische Kriegsgefangenschaft geriet, aus der er am 15.07.1919 entlassen wurde. Anschliessend findet er eine Position beim Stab der Marinestation "Ostsee" und wird am 14.03.1920 Kommandant auf den Torpedobooten "V 5", "T 157" und "G 8". In diese Zeit fällt am 01.01.1921 die Beförderung zum Kapitänleutnant.
Er wird dann am 20.03.1923 als Referent und Adjutant zum Stab der Inspektion des Torpedo- und Minenwesens versetzt und kommt am 03.11.1924 als Referent in die Marinewehrabteilung, der Marineleitung.
Vom 03.10.1927 bis zum 16.12.1927 nimmt er an einem Informations-Lehrgang auf dem Kreuzer "NYMPHE" teil, wo er am 17.12.1927 Navigationsoffizier wird.
Am 24.09.1928 wird er Chef der 4. Torpedobootshalbflottille und in dieser Eigenschaft am 01.11.1928 zum Korvettenkapitän befördert. Es folgt am 20.09.1930 der Posten des 1. Admiralstabsoffiziers bei der Marinestation "Nordsee" in Wilhelmshaven, wo er am 01.10.1933 zum Fregattenkapitän befördert wird.
Den Posten des Kommandanten des Kreuzers "EMDEN" erhält er am 29.09.1934 und wird am 27.09.1935 zum Chef der U-Boot-Flottille "Weddiggen" in Kiel ernannt, wo er am 01.10.1935 die Beförderung zum Kapitän zur See erhält.
Ab dem 01.01.1936 ist er "Führer der U-Boote" (F. d. U.) und wird am 28.01.1939 zum Kommodore und am 01.10.1939 zum Konteradmiral ernannt. Ab dem 17.10.1939 lautet seine offizielle Stellung nunmehr Befehlshaber der U-Boote (B. d. U.) und wird so am 01.05.1940 zum Vizeadmiral und am 14.03.1942 zum Admiral befördert. Es folgte am 30.01.1943 der Oberbefehl über die Kriegsmarine und am 30.01.1943 die Beförderung zum Großadmiral. Zugleich übernimmt er vom 17.04.1945 bis zum 30.04.1945 den Oberbefehl über die Wehrmacht "Nord" und wird nach dem Selbstmord Hitlers am 01.05.1945 neues Staatsoberhaupt des 3. Reiches und damit auch Oberbefehlshaber der Wehrmacht.
Am 23.05.1945 gerät er in englische Kriegsgefangenschaft, in der er in Nürnberg zu 10 Jahren Haft in der Festung Spandau, verurteilt wird und am 01.10.1956 wieder freikommt.
Karl Dönitz verstarb am 24.12.1980 in Aumühle in Schleswig-Holstein.

 

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Seekadett 01.04.1910  (ernannt) Eichenlaub zum Ritterkreuz 06.04.1943
Fähnrich zur See 15.04.1911 Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 21.04.1940
Leutnant zur See 27.09.1913 Eisernes Kreuz II. Klasse

18.09.1939

Oberleutnant zur See 22.03.1916 Eisernes Kreuz I. Klasse 20.12.1939
Kapitänleutnant 10.01.1921 Eisernes Kreuz II. Klasse -1. WK 07.11.1914
Korvettenkapitän 01.11.1928 Eisernes Kreuz I. Klasse -1. WK 05.05.1916
Fregattenkapitän 01.10.1933 Allgemeines Ehrenabzeichen 07.06.1913
Kapitän zur See 01.10.1935 Türkische Medaille mit Schwertern 07.11.1914
Konteradmiral 01.10.1939 Türkischer Eiserner Halbmond 07.11.1914
Vizeadmiral 01.09.1940 Anhaltinisches Friedrich-Kreuz 17.01.1916
Admiral 14.03.1942 Medischidie Orden IV. Klasse 13.03.1917
Großadmiral 30.01.1943 Goldenes NSDAP-Abzeichen 00.00.1944
Östrreichisches Militärverdienstkreuz III. Klasse m.d.Kr.D. 24.12.1917
Ritterkreuz des Königlichen Hausordens von Hohenzollern mit Schwerter 10.06.1918
U-Bootskriegsabzeichen 1918 00.00.1918
Ehrenkreuz für Frontkämpfer 30.01.1935
Ritterkreuz I. Klasse des Königlich-schedischen Schwerterordens 12.04.1936
Ungarischer Verdienstorden, Komturkreuz 20.08.1938
Medaille zur Erinnerung an den 01.10.1938 20.12.1939
U-Bootskriegsabzeichen 1939 27.02.1940
Komturkreuz des Militärordens vom Hause Savoyen 20.04.1940
Spanisches Marineverdienstkreuz in Weiß 10.06.1940
Commandantore della ordine Militare de Savoyen 07.11.1941
Michael der Tapfere III. und II. Klasse 07.04.1943
Aufgehende Sonne I. Klasse (Japan) 11.09.1943

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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