Ritterkreuzträger Robert Eyssen
Konteradmiral
Robert Eyssen wurde am 02.04.1892 in Frankfurt/Main geboren und trat am 01.04.1911 der Kaiserlichen Marine bei.
Seine Grundausbildung sowie den weiterführenden Dienst versah er bis zum 31.03.1912 auf dem Schweren Kreuzer "HANSA" und wurde dann bis zum 30.09.1913 an die Marineschule kommandiert.
Nach einer kurzen Beurlaubung reist er am 28.11.1913 nach Tampico aus und kommt dort auf den Leichten Kreuzer "BREMEN" und ab dem 25.04.1914 auf dem Leichten Kreuzer "KARLSRUHE" zum Einsatz. Hier erhält er am 03.08.1914 die Beförderung zum Leutnant zur See.
Mit Ende seiner Tätigkeit im Ausland kehrte er am 22.12.1914 an Bord des Kriegsschiffes "RIO NEGRO" in die Heimat zurück, wo er ab dem 13.01.1915 Als Adjutant und Funkoffizier auf dem Leichten Kreuzer "AMAZONE" verwendet wurde.
Ab dem 31.03.1916 findet er als Wachoffizier auf dem Torpedoboot "V 108" bei der Torpedoschulflottille Verwendung und nimmt vom 17.05.1916 bis zum 12.07.1916 an einem Lehrgang auf dem Schweren Kreuzer "KAISERIN AUGUSTA" teil.
Als Wachoffizier wiederverwendet kommt er auf den Booten "V 106" und "G 192" der Torpedoschulflottille zum Einsatz.
Vom 16.09.1916 bis zum 31.07.1918 wird er zum Kommandanten auf den Torpedobooten "G 193", "V 183", "V 150" und "V 130" der 2. Torpedoboothalbflottille ernannt und am 16.04.1917 zum Oberleutnant zur See befördert.
Noch kurz vor Kriegsende erhält er an der U-Boot-Schule eine U-Boot-Ausbildung und steht ab dem 07.11.1918 zur Verfügung der Inspektion der U-Boote, bis er am 29.07.1919 Gruppenleiter und Flagg-Leutnant bei der III. Ostsee-Minenräum-Flottille wird.
Nach einer Beurlaubung wird er am 16.09.1920 Kommandant auf den Minenräumbooten "M 4", "M 85" und "M 110", der 5. Halbflottille, wo er am 01.02.1922 die Beförderung zum Kapitänleutnant erhält.
Am 02.10.1922 ist er Kompaniechef beim V. Küstenverteidigungsbataillon und wird am 24.03.1924 Kommandant des Torpedobootes "G 8" bei der 1. Torpedoboothalbflottille.
Als Marineverbindungsoffizier beim Wehrbereichskommando kommt er am 24.09.1926 nach Stettin und erhält am 30.09.1929 die Versetzung als 1. Offizier auf das Vermessungsschiff "METEOR", wo er am 01.01.1930 zum Korvettenkapitän befördert wird.
Vom 23.09.1930 bis zum 25.09.1935 ist er zunächst bei der Marine-Verteidigungsabteilung bei der Marineleitung tätig und kommt dann als Referent zur dortigen Nautischen Abteilung, wo er am 01.07.1935 die Beförderung zum Fregattenkapitän erhält.
Vom 26.09.1935 bis zum 06.10.1937 ist er Kommandant des Vermessungsschiffes "METEOR", wo er am 01.05.1937 zum Kapitän zur See befördert wird.
Am 07.10.1937 wird er Chef der Mil. Abt. im OKM und am 01.12.1939 Kommandant des Hilfskreuzers "KOMET" (HSK 7) in dessen Eigenschaft er am 01.01.1941 zum Konteradmiral befördert wird. Nach erfolgreichem Verlauf der Aktionen des Hilfskreuzers erhält Robert Eyssen am 29.11.1941 das Ritterkreuz.
Nach seiner Ablösung wird er am 20.03.1942 Verbindungsoffizier der Marine zur Luftflotte 4 und am 18.08.1942 Chef des Marineamtes in Oslo.
Am 15.07.1944 erfolgte die Ernennung zum Kommandeur des WBK III in Wien und ab dem 01.02.1945 die zur Verfügung-Stellung bei der Mil. Ersatz-Inspektion in Wien, bis er am 30.04.1945 verabschiedet wird.
Robert Eyssen starb am 31.03.1960 in Baden-Baden.EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE