Ritterkreuzträger Heinz Franke
Kapitänleutnant, U-Boot-Waffe

Heinz Franke wurde am 30.11.1915 in Berlin-Steglitz geboren und trat am 01.04.1936 in die Kriegsmarine ein.
Als Seeoffiziersanwärter durchlief er die Ausbildung auf der "GORCH FOCK" und auf der "EMDEN".
Seit 1938 Leutnant zur See, tat er Dienst auf der "GNEISENAU", bis er im Oktober 1940 zu den U-Booten kommandiert und auf U-84 I. Wachoffizier wurde. Nach 3 Einsatzfahrten wird er zum Kommandanten, mit dem U-Boot U 148, im Baltischen Meer,  ausgebildet und unternimmt ab November 1942 erste Feindfahrten mit seinem Boot U-262.
Im Frühjahr 1943 leitete Franke ein Sonderunternehmen im St.-Lorenz-Golf, es war beabsichtigt, deutsche Marineoffiziere abzuholen, die aus kanadischer Gefangenschaft ausbrechen wollten. Das Unternehmen konnte jedoch nicht ausgeführt werden.
Am 30.11.1943 erhielt er dafür das Ritterkreuz überreicht und kam 1944 in den Stab des Befehlshabers der U-Boote und dann zur Marine-Gruppe West in Paris.
Im März 1945 übernimmt er das Kommando über U-3509. Als das Boot am 04. April 1945 beschädigt wurde, kommt er bis Kriegsende auf U-2502 zum Einsatz.
Nach dem Kriegsende gerät er für 6 Monate in Gefangenschaft und dient dann in einer Minensucheinheit.
Im  Jahre 1957 tritt Franke in die Bundesmarine ein und arbeitet im Amt für Militärkunde.
Im März 1972 wird er als Fregattenkapitän verabschiedet.
Heinz Franke starb am 05.04.2003.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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