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Ritterkreuzträger Fritz Frauenheim
Fregattenkapitän, U-Boot-Waffe

Fritz Frauenheim wurde am 09.03.1912 in Berlin geboren. Sein Vater war Rechnungsdirektor.
Nach dem Abitur trat er 18-jährig als Offiziersanwärter in die Reichsmarine ein und gehörte somit zur Crew 30. Er kam auf das Segelschulschiff „NIOBE“, ehe er, nach der Beförderung zum Leutnant zur See, auf dem Kreuzer „KARLSRUHE“ seine erste Auslandsreiste antrat. Außerdem gehörte er weiterhin zur Besatzung des Linienschiffes "SCHLESWIG HOLSTEIN". Zu seinen ersten Einsätzen gehörte die Teilnahme an den Kontrollen auf See im Zeitraum des Spanischen Bürgerkrieges.
Von Januar – April 1936 absolvierte er die U-Boot-Ausbildung, nach der er, von Mai – September 1937, auf „U-25“ als I. Wachoffizier Dienst tat. Am 01.10.1937 bekam er sein eigenes Boot, „U 21“, das er bis zum 06.01.1940 kommandierte und dann an Wolf-Harro Stiebler abgab. Eine von seinem Boot ausgelegte Mine beschädigte den britischen Kreuzer "HMS BELFAST" im November 1939 schwer.
Bis Februar 1940 zur Verfügung der U-Flottille "Weddigen", erhält er anschließend bis März 1940 eine Baubelehrung und wird am 11.03.1940 zum Kommandanten von "U 101" ernannt. Mit seinem Boot versenkte er bis Mitte Juni 1940 insgesamt 41.500 Bruttoregistertonnen (BRT) feindlichen Handelsschiffraums (darunter den Frachter „WELLINGTON STAR“ mit 11.400 BRT). Für seine hervorragenden Leistungen (11 Handelsschiffe mit ca. 58.010 BRT versenkt) erhielt er am 29.08.1940 das Ritterkreuz. Außerdem wurde er 2 mal im Wehrmachtsbericht genannt.
Bis zum Ende seines aktiven Fronteinsatzes als U-Boot-Kommandant konnte Frauenheim nochmals 10 Schiffe mit rund 51.000 BRT versenken. Dann wechselte er im Dezember 1940 als Offiziers-Lehrer in die 1. Abteilung der 2. U-Boots-Lehr-Division, wo er bis April 1941 verwendet wurde. Anschließend wechselte er als Offiziers-Lehrer in die 1. Abteilung der 2. U-Boots-Lehr-Division, wo er bis April 1941 eine Verwendung fand. Danach wird er zum "U-Asto" (Verbindungsoffizier) beim "Fliegerführer Atlantik" und übernimmt am 01.07.1941 in Vertretung die Führung der 4. U-Flottille. Dabei wird er vom 01.08.1941 bis zum 10.09.1941 zum Chef der 6. U-Flottille ernannt, wobei er dieses Kommando jedoch nicht antrat und stattdessen im September 1941 den Posten des Chefs der 23. U-Flottille im östlichen Mittelmeer übernahm.
Am 29.05.1942 wechselt er als Chef zur 29. U-Flottille, um am 01.08.1943 zunächst zur Verfügung des Kommandierenden Admirals der U-Boote zu stehen. Frauenheim wechselte dann auf das U-Boot-Begleitschiff "ERWIN WASSNER" und wird zum Einsatzleiter der Marine-Kleinkampfverbände bei Nettuno in Italien ernannt.
Im Februar 1944 wechselt er als "U-Asto" in den Stab des Marine-Oberkommandos Ostsee und übernimmt ab dem 20.04.1944 den Posten des Chefs des Stabes beim Admiral der Kleinkampfverbände. Als solcher gerät er bei Kriegsende (10.09.1945) in Gefangenschaft, aus der er bereits am 09.01.1946 entlassen wurde. Danach kehrte er ins Zivilleben zurück.
Fritz Frauenheim starb am 28.09.1969 in Hamburg im Alter von nur 57 Jahren.

Beförderungen

 

Auszeichnungen

Seekadett 10.10.1930 Spanienkreuz 06.06.1939
Fähnrich zur See 01.01.1932 Eisernes Kreuz II. Klasse 02.10.1939
Oberfähnrich zur See 01.04.1934 Eisernes Kreuz I. Klasse 07.11.1939
Leutnant zur See 01.10.1934 Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes 29.08.1940
Oberleutnant zur See 01.06.1936 Deutsches Kreuz in Gold 23.11.1944
Kapitänleutnant 01.04.1939 U-Boot-Spange ???
Korvettenkapitän 01.03.1943
Fregattenkapitän 01.12.1944

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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