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361. Eichenlaubträger Bernd Klug
Korvettenkapitän, Schnellbootwaffe

Am 12.12.1914 in Wuppertal-Barmen geboren, wurde Bernd Klug nach der Ausbildung zum Marineoffizier bereits für seinen Einsatz im Spanischen Bürgerkrieg (1936-1939) ausgezeichnet.
Nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges (ab 1.9.1939) nahm er als Kommandant von S 28 in der 1. S-Boot-Flottille an mehr als 100 Einsätzen während des Norwegenunternehmens (1940), im Kanal und im Raum der östlichen Ostsee teil.
Für seine Leistungen wurde Klug am 12.3.1941 als 63. Angehöriger der Kriegsmarine mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Von 1941 bis 1944 als Korvettenkapitän Chef der 5. S-Boot-Flottille, erhielt er als 36. Angehöriger der Kriegsmarine und 361. der Wehrmacht am 1.1.1944 für die herausragenden Erfolge seiner Flottille - die bedeutendsten der deutschen Schnellboot-Waffe - das Eichenlaub.
Von Juni 1944 bis Kriegsende als 1. Asto (Admiralstabsoffizier) im Stab FdS (Führer der Schnellboote) eingesetzt, ist Klug im Mai 1946 aus der Kriegsgefangenschaft entlassen worden und trat 1956 in die Bundesmarine ein, u.a. Marineattaché an der Deutschen Botschaft in Frankreich und Kommandeur der Marineschule Flensburg/Mürwik, wurde der hochausgezeichnete Seeoffizier 1968 als Flottillenadmiral in den Ruhestand verabschiedet.
Bernd Klug ist am 15.6.1975 in Kiel gestorben.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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